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Der „Dachs“ verlässt die Grundschule

Der „Dachs“, das umstrittene Blockheizkraftwerk, wurde aus der Grundschule Biesfeld ausgebaut. Unstimmigkeiten, Mängelrügen und eine Gerichtsverhandlung gingen dem Abbau voraus.
(PM) Kürten, 09.01.2011 - Im November 2009 freute man sich noch gemeinsam über den Neuzugang im Keller der Grundschule in Kürten-Biesfeld. Der „Dachs“, das Blockheizkraftwerk der „CO-Sparer GmbH“, sollte die Heizungsanlage entlasten, dadurch Energie sparen und zusätzlich Strom erzeugen. Die Zusammenarbeit mit den CO-Sparern wurde von der Kürtener Verwaltung als Pilotprojekt gesehen. „Wenn sich das für die Gemeinde rechnet, könnte man das in anderen Gebäuden auch integrieren“, sagte damals Bauamtsleiter Willi Heider.

Nach vielen Unstimmigkeiten, Mängelrügen und einer Gerichtsverhandlung wurde der Dachs nun jedoch ausgebaut. „Am 9. November wurde ein Aufhebungsvertrag unterschrieben“, erklärt Bauamtsleiter Willi Heider. Noch im September hatte sich die Situation ganz anders dargestellt. Kunibert Rottländer, Vorsitzender der CO-Sparer, wollte damals per einstweiliger Verfügung den Zugang zum Blockheizkraftwerk im Schulgebäude erzwingen, um es auszubauen, weil es immer wieder zu Differenzen mit der Verwaltung gekommen war. Während die Verwaltung behauptete, der Dachs habe nicht so viel Strom produziert wie in den technischen Vorgaben angegeben, beklagte sich Rottländer, sie verlange von ihm Dinge, die nicht vertraglich vereinbart gewesen seien. Nach einem Schlichtungstermin vor dem Amtsgericht in Bensberg wurde ihm der Zugang zum Dachs zugesagt, von einem Ausbau wollte die Gemeinde aber nichts wissen - sie bestand auf Vertragserfüllung.

Auch die Politik beschäftigte sich mit dem Dachs. Im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss wurde gemeinsam mit Verwaltung und Betreiber beschlossen, das Blockheizkraftwerk bis Ende 2010 im Keller zu belassen. Die Zähler sollten regelmäßig von Verwaltungsmitarbeitern und den CO-Sparern abgelesen werden. Doch ungeachtet dieses Beschlusses wurde das Gerät vorzeitig abgebaut. „Die CO-Sparer haben den Gasvertrag gekündigt, wollten das nicht weiter betreiben“, erklärt Heider. Daraufhin sei der Aufhebungsvertrag unterschrieben worden.

Inzwischen wurde das Blockheizkraftwerk vom Hersteller überprüft, laut Rottländer läuft es einwandfrei. In den nächsten Wochen soll es bei einer gemeinnützigen Institution eingebaut werden. Von der Funktionsweise und dem Energiesparpotenzial ist Rottländer weiterhin überzeugt: „Ein Blockheizkraftwerk ist jeder normalen Heizung überlegen. Nur nicht in der Gemeinde Kürten.“
(Quelle: www.rhein-berg-online.de von Elke Landschoof)
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