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Bankgarantien und Trading: Zugang nur für Milliardäre?

Laut Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, BIZ, in Basel gibt es rund 75.000 Geldmarkt- und Finanzinstrumente, die jedoch nie am Bankschalter gehandelt oder auch nie herkömmlichen Bankkunden angeboten werden.
(PM) Stuttgart, 22.07.2011 - Es handelt sich um Schuldverschreibungen, auch Bankgarantien genannt, die Regierungen an Banken direkt (Erstmarkt) verkaufen und die dann von diesen Banken auf dem Zweitmarkt über Clearingstellen wie Euroclear oder der US-Notenbank-Tochter Deposity Trust DTCC wie beim Online-Auktionshaus eBay meistbietend verhökert werden. Es ist ein Geschäft, bei dem nur Milliardäre zugelassen sind. Das Geschäft beginnt bei 7 Millionen Euro. Aber normal sind eher 70 Millionen Euro und mehr.

Es funktioniert so: Man eröffnet ein Konto bei der amerikanischen US-Notenbank FED (Federal Reserve System). Braucht nun eine Regierung einen Kredit, weil ein Alt-Kredit fällig ist und sofort bedient werden muss, dann wird der Betrag vom FED-Konto abgebucht und meist noch am selben Tag wieder raufgebucht. Mit 88 Prozent Gewinn für den Geldgeber.

Auch wenn nun per Gesetz jeder Bürger Staatsschulden (public depts) in Tausender-Stückelung kaufen kann, eröffnet die FED dennoch nur Konten ab einer Summe von einer halben Million Dollar (363.000 Euro).

Kleinanleger mit 100.000 Euro haben kaum eine Chance, selbst wenn sie mit anderen Investoren einen Geldpool bilden würden. Die Clearingstellen, die die Auktion der Schuldverschreibungen überwachen und abwickeln, prüfen die Liquidität der Bieter bis aufs Äußerste. Stückelungen gelten als Risikio. Fällt ein 100.000er aus, will niemand der Sache hinterhergehen. Bei diesem Geschäft muss alles 100 Prozent reibungslos klappen, sonst ist man draußen.

Und dass es in der Hochfinanz wirklich so zugeht wie bei einem Online-Auktionshaus, beweist jeden Tag die im Frankfurter Nobelviertel ansässige so genannte Task Force der Bundesrepublik. 7 Broker der Finanzagentur GmbH jonglieren hier täglich mit Milliarden und versteigern Schuldverschreibungen an den Bestbietenden. Sie sind die Geldbeschaffer Deutschlands. Wer das benötigte Geld geben kann und die besten Zinskonditionen bietet, bekommt sofort den Zuschlag. Die Creme de la Creme der internationalen Hochfinanz steht Schlange: Deutsche Bank, Morgan Stanlay, UBS Warberg, Commerzbank/Dresdner Bank, Merrill Lynch oder ABN Amro Bank.

Fragt man nun an einem deutschen Bankschalter nach Trading, also dem An- und Verkauf, von Bankgarantien (Schuldverschreibungen) mit monatlichen Renditen ab 8 Prozent, wird Sie jeder deutsche Filiallieter wieder weg schicken. "Haben wir nicht", "gibt es nicht", lauten die Standardantworten. Er lügt nicht, er weiß es nur nicht besser. Denn in Deutschland ist seit 30 Jahren nicht ein einziger Fall bekannt geworden, bei dem ein Privatmann mit einer Schuldverschreibung einer Bank einen garantierten Hoch-Gewinn bekommen hätte.

Dennoch gibt es immer wieder freie Vermittler, die behaupten, dass es diese Geschäfte auch für Otto-Normal-Investoren in Deutschland gebe und man auch als Privatmann daran teilhaben könnte. Man müsse nur die geheimen Zugänge haben. Und natürlich kennen diese Vermittler auch die richtigen Trader in London und New York mit den nötigen Zugängen zur Hochfinanz. Obwohl im echten Hochfinanz-Geschäft nie Bargeld fließt, machen die angeblichen Vermittler gern Vorkosten zwischen 1,5 und 6 Prozent von der Investitionssumme geltend.

(Detaillierter Bericht unter GoMoPa.net zu lesen)
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