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Das "Trading Programm" Realität oder Fiktion?

Viele reden davon, jedoch kaum einer weiß etwas Genaues darüber. Offizielle Stellen schweigen sich aus oder negieren die bloße Existenz so genannter "Trading Programme". Was ist real an den märchenhaften Renditen und was ist einfach nur Dichtung?
(PM) Stuttgart, 22.07.2011 - Das „Trading“, expliziter ausgedrückt, der Handel mit Bank-Schuldverschreibungen, so genannten "Debentures", wurde in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts von jüdischen Bankiers in New York kreiert. Man suchte infolge der großen Weltwirtschaftskrise nach einer praktikablen Form der raschen Refinanzierung der Banken und gebar die folgende Idee: Eine Bank mit guter Bonität, heutzutage in den diversen Rating Agenturen mit entsprechender Kennzeichnung gewertet (z.B. Standard & Poor`s "AA" Rating), gibt eine Schuldverschreibung mittels eines garantierten und abgezinsten Papiers aus. Dieses handelbare Bankinstrument ist über eine gewisse Laufzeit ausgestellt, z.B. 10 Jahre, und garantiert dem Käufer bzw. Inhaber, bei Fälligkeit und Vorlage bei der Ausgabe-Bank nicht nur die unverzügliche Zahlung der vollen Denomination, sondern zudem eine bestimmte, divergierende Zinsrate von beispielsweise 6% per anno. Der Kaufpreis lag als Kaufanreiz noch dazu unter dem Ausgabepreis, so dass das Papier auch zu einem eventuell höheren Wert weiterverkauft oder auch beliehen werden konnte. Der interessierte, in Barmitteln flüssige Käufer, konnte somit in ein bankgarantiertes, festverzinsliches und mehr oder minder krisensicheres Papier anlegen und bei dessen Fälligkeit einen sehr guten Gewinn erwarten.

Das wirtschaftliche Interesse der Banken bestand darin, über "frisches" Bargeld zu verfügen und dieses im damals noch sehr lukrativen Kreditgeschäft und natürlich auch im risikoreichen Aktiengeschäft zu investieren. Bei Fälligkeit der Debentures hatten die Banken den einkalkulierten Wertverlust durch entsprechende Investments wieder mehr als ausgeglichen. Um die durch diese enorme Geldschöpfung drohende Inflationsgefahr einzudämmen, wurde der Handel mit Debentures streng reguliert und unter die Aufsicht der damals entstehenden oder bestehenden Kontrollorgane wie beispielsweise die nationalen Notenbanken gestellt.

Das System wurde dann im Lauf der Jahre weiter verfeinert und diszipliniert, und hauptsächlich - neben der Banken Refinanzierung - für Projektfinanzierungen eingesetzt.

Projektfinanzierungen erfüllen heute den eigentlichen Sinn des Tradings. Viele Großprojekte privater oder öffentlicher Natur sind mit üblichen Bankkrediten oder Investorengeldern nur noch schwer finanzierbar, da sie, strukturell bedingt, die Grundvoraussetzungen der Kapitalmärkte hinsichtlich Zins, Rendite und Tilgung nicht mehr bedienen können. Dies gilt besonders für Vorhaben humanitärer oder sozialer Art, welche selten auf das Erzielen von Gewinnen ausgelegt sind. Um diese Projekte mit enormem Kapitalbedarf realisieren zu können, wird nun ein solches Trading Programm inszeniert. Die Initiatoren bzw. dessen Entwickler setzen sich aus dem Projektgeber, dem Grundkapitalgeber (meistens in una persona handelnd), der die Debentures ausstellenden Bank, dem Händler ("Trader") der Papiere sowie deren Käufer zusammen.

Das wesentliche Element für das Zustandekommen des Programms ist die Genehmigung des Projektes. Es können sowohl rein ökonomische Pläne umgesetzt werden, als auch und bevorzugt solche mit sozialem Charakter. Von Essenz ist der stete Grundsatz der Trades, nämlich die Dienlichkeit für das Wohl der Allgemeinheit. Handfeste politische und manchmal auch militärische Interessen spielen natürlich ebenfalls eine große Rolle.

In neuerer Zeit sind jedoch auch aufgrund der vitalen Interessen der Banken, ihre monetäre Basis auszubauen, reine Bankgeschäfte mittels des Papierhandels, unter Involvierung kapitalstarker Investoren, auch ohne Projekthintergründe möglich.

In das Projektcontrolling und das entsprechende Genehmigungsverfahren eingebunden sind, je nach Struktur des zu finanzierenden Vorhabens, in der Regel die üblicherweise die Geldmärkte und Geldflüsse beaufsichtigenden Organe wie die bereits genannten Behörden des IWF, der Weltbank, der nationalen Notenbanken wie EZB, FED, Treasuries u.a., sowie die Bankenaufsichtsbehörden. Hat das Projekt alle erforderlichen Voraussetzungen erfüllt, beginnt nun das eigentliche Trading.

Über Bankensysteme ist an solche Programme nicht zu gelangen, denn Arbitrage Geschäfte, welche ein Trading im Sinne des internationalen Bankrechts darstellt, sind den Kreditinstituten nicht erlaubt. In dem Falle nämlich könnten sich Banken, als operative Macher eines Programms, über alle Maßen bereichern – doch dies ist nicht der Zweck des Tradings.

Doch leider reden immer diejenigen über diese Geschäfte, die sie niemals ernsthaft wahrgenommen, geschweige denn angeboten bekommen haben. Es ist ja auch nicht ganz so leicht, 10 Mio. Euro aufzubringen, um dann auf seriöse Weise an Trading-Programmen teilhaben zu können. Doch wenn Sie diese haben, irgendwo rumliegen oder erben sollten, dann sollten sie die Chancen nutzen. Wie immer ist die einzige Schwierigkeit dann, einen entsprechenden Kontakt zu haben…
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