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Strukturwandel in München-Pasing und Umgebung

Nach mehr als dreijähriger Bauzeit werden am 15. März 2011 die Pasing-Arkaden eröffnet. Auf 21.000 m² Verkaufsfläche werden die unterschiedlichsten Funktionen wie Shopping, Service, Gastronomie und Wohnen miteinander vereint.
(PM) Kassel, 14.03.2011 - Der örtliche Einzelhandel von München-Pasing und Umgebung sollte alarmiert sein. 1.000 neue Parkplätze, Markenstores wie H&M, Telly Wijl, S.Oliver, Tamaris oder Food Locker sowie regionale Bäckereien und Metzgereien werden dem Einzelhandel von München-Pasing, aber auch in den Nachbarstädten wie Germering, Puchheim, Olching oder Fürstenfeldbruck vor neue Herausforderungen stellen.

In ganz Deutschland sind diese Verschiebungen im kommunalen Handel zu beobachten. Gerade in der Nachbarschaft von größeren Städten wie Augsburg oder München kann sich die Ansiedlung von neuen Verkaufsflächen für Investoren und Handelsketten lohnen, denn hier wird auch das Geld der Kunden aus dem weiter gefassten Umland angezogen. Gleichzeitig bietet sich für die Einwohner die Möglichkeit, den Großeinkauf direkt vor Ort zu erledigen und nicht in die Nachbargemeinden auszuweichen.

Was sich durchaus positiv auf die Gewerbesteuer der Kommune auswirkt, hat aber Folgen für den etablierten Einzelhandel, vor allem im Umland. Denn wie überall ist für die Gemeinden ein funktionierender und vor allem vielschichtiger Einzelhandel vor Ort entscheidend für die Lebensqualität. Ein gleichförmiges und damit uninteressantes Warenangebot führt zu Leerstand von Geschäften, Mietausfällen und setzt damit auch der Immobilienbranche zu. Oft wird erst erkannt, wie wertvoll der Laden um die Ecke ist, wenn er geschlossen hat.

„Ein modernes Einkaufszentrum, oder ein großer Verbrauchermarkt führen in einer Region zu starken Verwerfungen im Einzelhandel“, sagt der Handelsprofi Kurt Thelen, Unternehmerberater und Partner der Fuleda KG aus Germering, „Menschen verändern verhältnismäßig schnell und nachhaltig ihr Einkaufsverhalten, wenn gute Alternativen zum bisherigen regionalen Angebot zur Wahl stehen“.

Am Ende aber sind alle Einwohner einer Stadt vom schwindenden Einzelhandelsangebot betroffen. Denn Leerstand bedeutet neben einem monotonen Warenangebot, auch Verluste für Immobilienbesitzer, fallende Mietpreise und ein steigendes Ausfallrisiko von Krediten. Die Bürger selber werden am Ende eine sich verschlechternde Wohnqualität durch den Verlust der gefühlten Sicherheit auf den Straßen erleben.

Hier gilt es nicht nur für den Einzelhandel die Bevölkerung für das Problem zu sensibilisieren und durch lokale Aktionen auf sich aufmerksam zu machen, sondern die Koordination von Konzepten vor allem auf kommunaler Ebene rasch anzugehen.
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