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Pressemitteilung

Roland Gutsch Project Management Award an Innovator Mirko Hannemann

Mit 600 Kilometer Reichweite die "Schallmauer" für Elektroautos durchbrochen
(PM) Berlin, 28.11.2011 - Der mit einer speziellen Batterie ausgestattete Audi hielt 605 Kilometer durch, ohne einmal Strom „nachtanken" zu müssen – die Strecke von München nach Berlin. Diese nächtliche Testfahrt durchbrach im Oktober 2010 eine technologische „Schallgrenze“. Sie eröffnet völlig neue Perspektiven für die elektromobile Zukunft. Denn die verwendete Spezialbatterie, die das High-Tech-Unternehmen DBM Energy Management GmbH, Berlin, entwickelt hat, könnte Elektroautos bald zum Durchbruch verhelfen. Schon jetzt übertrifft die auf KOLIBRIAlpha-Polymer-Technik aufbauende Spezialbatterie die Vorgaben des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität weit um das Doppelte.

Für diese Pioniertat verlieh der Fachverband GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement (Nürnberg) am 28. November 2011 in Berlin dem DBM-Firmengründer Mirko Hannemann den Roland Gutsch Project Management Award. Sie ehrt damit einen Innovator, der mit seinem Forschungs- und Entwicklungsprojekt Deutschland weltweit an die Spitze der Elektromobilität gebracht hat. Sein Projekt, so urteilt die Fachjury, kann nachhaltig die Gesellschaft verändern. Es kann zur Energiewende beitragen und Länder in aller Welt unterstützen, langfristig ihre Klimaziele zu erreichen. Was die GPM besonders beeindruckte: Nicht ein großer Automobilhersteller oder Forschungsinstitut stellt diese technologische Innovation vor, sondern ein Start-up-Unternehmen aus den neuen Bundesländern. Gefördert wird dieses Projekt vom Bundeswirtschaftsministerium.

Der Preisverleihung fand statt im Rahmen eines Parlamentarischen Abends der GPM, bei dem Bundespolitiker aller Parteien zugegen waren. Staatsminister Hans-Joachim Otto, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, würdigte die Pionierleistung von Mirko Hannemann. Professor Hasso Reschke, Juryvorsitzender des Roland Gutsch Project Management Awards, hob in seiner Laudatio die Erfolge von Mirko Hannemanns Projekt hervor. Dieses gelungene Vorhaben sei ein Beispiel für die Innovationskraft in Deutschland, die sich auf einem für die Zukunft außerordentlich wichtigem Gebiet zeige. „Offensichtlich bilden die Ergebnisse einen Meilenstein in der Innovation elektrischer Speichertechnik“, erklärte Hasso Reschke, „damit hat der Preisträger auf diesem Gebiet Deutschland wieder an den Weltmarkt herangeführt und die hiesige Innovationskraft eindrucksvoll demonstriert.“

Neben diesen Ergebnissen des Forschungs- und Entwicklungsprojektes betonte Reschke auch die Leistungen im Projektmanagement. „Eine Idee wurde mit großer Nachdrücklichkeit verfolgt“, lobte er die „Zielbindung“. Die beachtlichen Ergebnisse wurden mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln erreicht; man spricht im Projektmanagement von hoher Projekteffizienz. Überdies lobte der Juryvorsitzende das persönliche Engagement Hannemanns, „wahres Entrepreneurship, das sich selbst gegen massive Widerstände durchgesetzt habt.“ Diese Leistungen, so war sich die Jury einig, sind Kennzeichen hervorragenden Projektmanagements.

„Bei der Entwicklung einer universell einsetzbaren Speichertechnologie wie der unsrigen besteht eine große Herausforderung: Man darf sich nicht verzetteln“, erklärte Preisträger Mirko Hannemann. Gutes Projektmanagement erkenne man an den richtig gewählten Prioritäten; dies gelte ebenso für die Prioritäten bei der Zielsetzung wie auch bei denen für den Weg zu diesem Ziel. „Eine saubere, maßgeschneiderte Projektplanung mag am Anfang Zeit kosten“, berichtete Hannemann über seine Erfahrungen. So habe sein Team bewusst diese Zeit investiert, um die Zielerreichung zu kontrollieren und den Prozess zu steuern. „Nur mit Projektmanagement können wir die PS, die von hochinnovativen Technologien geboten werden, auf die Straße bekommen“, sagte er.

Die GPM verleiht den Roland Gutsch Project Management Award an Personen, die ein Projekt mit erheblicher Tragweite und mit positiver Außenwirkung in oder für Deutschland durchgeführt haben. Bislang wurde der Preis drei Mal vergeben: an Heinz Palme (Chef-Projektmanager der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland), Ulrich R. Schönfeld und Dr. Karl-Heinz Schützhold (Projektverantwortliche für den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche) sowie an Dr. Jörn Lauterjung und Dr. Sri Woro Harijono (Projektleiter des Deutsch-Indonesischen Tsunami-Frühwarnsystems GITEWS). Der Awardjury gehören neben Projektmanagement-Experten auch frühere Preisträger sowie Persönlichkeiten aus dem politischen und gesellschaftlichen Leben an.
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