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Huch, hat die Fed eigentlich einen an der Waffel?

(PM) Las Palmas, 19.05.2016 - Am 7. April 2016 schrieb ich an dieser Stelle zum veröffentlichten Protokoll (Minutes) der Fed-Sitzung vom 15. + 16. März 2016 u. a. folgendes: "Die Mehrzahl der Fed-Mitglieder hält es für angebracht und notwendig, mit einer Fortsetzung der Zinswende in den USA zunächst abzuwarten...", und "...die weltweite Konjunkturentwicklung bereitet den Notenbankern Sorge...", sowie... "Die globalen Risiken und das aktuell schwache Wachstum der Weltwirtschaft rechtfertigen eine vorsichtige Geldpolitik der Fed." Damalige Aussagen der Fed - und Ende!

Im jüngsten, am Mittwoch, veröffentlichten Protokoll der Fed-Sitzung vom 25. bis 26. April, also knapp 6 Wochen später, ist jetzt auf einmal alles Gut geworden?

Da heißt es auf einmal mehrheitlich: "Die Inflations- und Weltwirtschaftsrisiken haben seit März nachgelassen" und weiter: "Risiken seien weitgehend ausbalanciert". Auch sind sich die Mitglieder der US-Notenbank beim ihrem letzten Palaver einig geworden, dass eine Zinserhöhung "wahrscheinlich angemessen" wäre, falls sich die Wirtschaftserholung fortsetzt. Obwohl das offizielle Protokoll Auskunft darüber gibt, dass sich im Monat April 2016 hinsichtlich steigender Inflation in den USA absolut nichts getan hat.

Der US-Dollar reagierte ziemlich überrascht auf die neu gefundenen hawkishen Töne. Er stieg nach Veröffentlichung des Protokolls heftig an. Der sich nun in Bälde abzeichnende nächste Zinserhöhungsschritt in den USA stärkt den US-Dollar fundamental gegenüber anderen Währungen. Der Euro rauschte zusammen mit dem Yen nach unten. Ebenso verloren der Kanadische und der Australische Dollar stark gegen den US-Dollar und zogen somit Gold, Silber und die meisten anderen wichtigen Rohstoffe mit in den Keller.

==> Die Fed Fund Futures preisen nun die Wahrscheinlichkeit einer nächsten Zinsanhebung bis Juli 2016 mit 50% ein - vor dem Protokoll waren es nur 30%. Die US-Notenbank hatte zuletzt im Dezember eine leichte Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte verkündet und damit ihre jahrelange Nullzinspolitik beendet.

Die Wendehälse bei der Fed haben natürlich nicht wirklich einen an der Waffel, noch haben sie schlechtes Kraut geraucht. Mitnichten agieren Sie jetzt unüberlegt oder gar planlos, sondern vorhersehbar durchtrieben und gemäß der gerade vorherrschenden Staatsräson der USA:

==> Ein Republikanischer "Trump" als neuer Präsident der USA muss jetzt mit allen Mitteln verhindert werden. Hillary an die Macht! Dafür wird die Obama-Regierung und deren Gefolgsleute von jetzt an bis hin zur Präsidentenwahl im November alles tun. Sie werden zu jedem Mittel greifen Hillary Clinton in das höchste Amt zu hieven, und wenn dem eigenen Volk - sowie dem Rest der Welt - suggeriert werden muss, dass die Wirtschaft der USA seit vergangenem Mittwoch viel runder läuft, sowieso alles gut ist und noch besser wird, weil die Leitwährung US-Dollar stark bleibt.

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