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Entstaubungstechnik: Einzigartige Prüfanlage ermöglicht erstmals 24h-Belastungstest für elektronische Filter

(PM) München, 31.05.2012 - Das Kernelement eines jeden Elektrofilters, die elektronische Baugruppe, mit der die Hochspannung erzeugt und geregelt wird, konnte bisher nur im Rahmen der abschließenden Fertigungsprüfung getestet werden. Derartige Untersuchungen im Rahmen einer Gesamtanlage waren allerdings nie umfassend. Die Bristol T&G International GmbH hat jetzt eine Prüfanlage entwickelt, mit der für jede Hochspannungsversorgung individuelle Betriebssimulationen durchgeführt werden können. Fehler, die nur im Belastungszustand einer Anlage auftreten, werden so schon beim Hersteller bemerkt. Zeit und Kosten für Anlagenausfälle und Wartungsarbeiten lassen sich damit reduzieren.

Moderne Elektrofilter, wie sie in Werkzeugmaschinen und Fertigungsanlagen eingesetzt werden, reinigen die Luft von Rauchgasen, Aerosolen und Stäuben mit Korngrößen von 0,01 bis 60 Mikrometer. „Entscheidend für Abscheidegrad und Leistung der Filter und damit auch für die Funktion der Anlagen ist das Hochspannungsmodul“, betont Hans H. Dietz, geschäftsführender Gesellschafter des Filterherstellers Bristol T&G International. „Bisher konnten wir im Werk nur die einzelnen Bauteile überprüfen. Zur Qualitätssicherung wollten wir aber die Verhältnisse während des Betriebs an einer Anlage durchspielen.“

Zusammen mit einem Elektroniklabor hat Bristol nun eine Prüfanlage entwickelt, mit der eine bis zu 24-stündige Simulation durchgeführt und die Funktion des Filters beziehungsweise des Hochspannungsaggregats sowohl in verschiedenen Belastungsphasen als auch im Wartungszustand getestet werden kann. So werden bereits im Werk Defekte entdeckt, die nur bei Betrieb der Filter zutage treten.

Gerade für international tätige Unternehmen ist dies ein großer Vorteil: „Da wir unsere Filter weltweit ausliefern, sind die Kundenentfernungen sehr groß“, sagt Dietz. „Die Wartungseinsätze sind entsprechend langwierig und stellen für die Kunden ein großes Problem dar, weil Anlagenstillstände und Reparaturen den Produktionsprozess unterbrechen.“ Durch die Prüfanlage fallen Monteureinsätze weg, was beim Endkunden zu großen Zeit- und Kosteneinsparungen führt. Schon im Werk lässt sich nun mithilfe der Neuentwicklung an mehreren Modulen gleichzeitig eine 8- oder
12 kV-Hochspannungsprüfung durchführen. „Jetzt können wir sowohl beim Beobachten von Serien als auch bei extremen Einzelfällen eigene Erfahrungen gewinnen. Gleichzeitig haben wir die Basis für weitere Erprobungen geschaffen“, so Dietz.
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ÜBER BRISTOL T&G INTERNATIONAL GMBH

Das Unternehmen Bristol T&G International GmbH wurde 1982 in Dombühl/Mittelfranken von Hans H. Dietz zusammen mit britischen Geschäftspartnern gegründet. Die Firma, die 1989 ganz von der Familie Dietz übernommen wurde, bietet ...
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