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93 Fachkräfte gesichert: Freisprechungsfeier der Hamburger Tischer-Innung

Bent Scheibe aus Wandsbek tritt für die Tischler-Innung Hamburg beim Wettbewerb „die gute form“ an.
(PM) Hamburg, 30.09.2010 - Seit über 800 Jahren gibt es das Tischlerhandwerk – ein Beruf mit einer sehr alten Tradition. Trotz dieser weit reichenden Geschichte ist das Berufsbild alles andere als verstaubt. Der Beruf des Tischlers ist bei Hamburger Jugendlichen nach wie vor sehr beliebt. 93 junge Menschen, darunter 15 Frauen, haben in diesem Sommer ihre Ausbildung zum Tischler erfolgreich abgeschlossen. Sie kamen nun zu einer Feier-stunde zusammen, in der sie freigesprochen wurden. Obermeister Lutz Lawer erklärt die Hintergründe der Freisprechung: „Früher lebten Lehrlinge im Haushalt ihrer Ausbilder. Mit dem Ende ihrer Ausbildung erfolgte die Freisprechung: das Recht und die Pflicht, auf Wanderschaft zu gehen.“

Auch wenn die Gesellen dieser Tradition heute meist nicht mehr nachgehen, so ist die Freisprechung dennoch ein besonderes Ereignis: Mit dem erfolgreichen Abschluss der Gesellenprüfung stehen die 93 Junggesellinnen und -gesellen der Hamburger Wirtschaft nun als optimal ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung. „Die Ansprüche an die Ausbildung sind höher geworden“, erklärt Lawer, „ein Tischlergeselle muss heute über betriebswirtschaftliche, handwerkliche und bauphysikalische Kenntnisse verfügen.“ Wer die Gesellenprüfung erfolgreich hinter sich bringt, hat sich somit ein gutes Fundament für die Zukunft geschaffen.

Zur diesjährigen Freisprechung hat sich die Tischler-Innung Hamburg etwas Besonderes einfallen lassen: Um die ohnehin bereits sehr guten Auszubildenden noch mehr zu motivieren, wurden Preise an die besten Gesellen vergeben. Neben einer Auszeichnung für die Leistungsbesten in der theoretischen und praktischen Gesellenprüfung, gab es Auszeichnungen für den Gestaltungspreis, eine Belobigung für die Gestaltung der Gesellenstücke sowie eine für den Deutschen Massivholz-preis. Bent Scheibe aus Wandsbek, der im Innungsfachbetrieb brainbreak ausgebildet wurde, darf dank seines hervorragend gestalteten Gesellenstückes am Wettbewerb „die gute form“ teilnehmen. Hier wird Bent die Innung Hamburg vertreten, wenn das beste Gesellenstück aus Schleswig-Holstein und Hamburg gesucht wird. Er sagt: „Das ist schon etwas Besonderes. Ich freue mich, dass ich mich mit der nord-deutschen Konkurrenz messen darf und hoffe, dass ich mich auch für den nationalen Wettbewerb qualifiziere.“

Das Tischlerhandwerk ist in Hamburg stark vertreten: 140 Innungsfachbetriebe mit 700 Mitarbeitern sind täglich unterwegs im Auftrage des Kunden. Haupttätigkeitsfeld ist der Bau von Möbeln, aber auch die Fertigung von Bauelementen, wie Fenster und Türen, gehört zu ihrem Einsatzbereich.

Welche Bedeutung das Tischlerhandwerk für Hamburg hat, zeigt sich allein an der hohen Anzahl der Ausbildungsplätze: Wie eine Statistik der Handwerkskammer ergab, hat sich die Zahl der ausbildenden Handwerksbetriebe in Hamburg in den letzten zwei Jahren um 500 erhöht. Auch die Tischlerbetriebe bilden weiterhin stark aus – und sichern sich damit die nötigen Fachkräfte für sich und die Wirtschaft in Hamburg.

Weitere Informationen unter
www.tischlerhandwerk.org
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Frau Harriet Lemcke
Sinstorfer Kirchweg 18
21077 Hamburg
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Seit fast 130 Jahren gibt es die Tischler-Innung in Hamburg. Alle Infor-mationen rund um Aus- und Weiterbildung, Aufgaben und Perspektiven im Tischlerhandwerk unter www.tischlerhandwerk.org
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