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Pressemitteilung

Wirtschaftliches und gesundes Wohnen und Arbeiten - ein zentrales Zukunftsthema des 21. Jahrhunderts

Die Gesundheit hat für die Menschen unserer Zeit einen hohen Stellenwert. Für das 21. Jahrhundert ist das ökonomische und dennoch gesunde Leben und Arbeiten zum zentralen Thema avanciert und bereits längst zu einem echten Wirtschaftsfaktor geworden.
(PM) Schleusingen, 14.08.2013 - Der Begriff „Gesundes Wohnen“ ist wissenschaftlich nicht erklärt und wird allgemein weitgehend mit gesunder Raumluft und Freiheit von Schadstoffen assoziiert. So entstand der Grundgedanke, die biologische Qualität von Bauwerken vorrangig durch die Anwendung zertifizierter Baustoffe mit geringen Emissionswerten zu erreichen. Darüber hinaus gewährleistet nach wissenschaftlicher Auffassung bereits die Einhaltung von Grenzwerten die Gesundheit der Menschen vor Schädigung durch technische Strahlung. Einfach ignoriert werden die Schadensfälle der letzten drei Jahrzehnte durch den Bau von hochisolierten und luftdichten Gebäuden, die neben einer unwirtschaftlichen Amortisationseffizienz als eine deutliche gesundheitliche Gefahrenquelle zu sehen sind. Zunehmend häufen sich in den Zeitungsartikeln die Berichte von Menschen, die sich in modernen Gebäuden, Schulen und Arbeitsstätten, nach längerem Aufenthalt unwohl fühlen und nicht mehr leistungsfähig sind. Die WHO spricht von „krankmachenden Häusern“, in der Fachsprache als Sick Building Syndrom bezeichnet. Unabhängig davon wirbt die moderne Baukultur ständig für neue, scheinbar unbedenkliche Technologien oder Baustoffe, deren biologische Wirkung auf lebende Systeme jedoch völlig unbekannt ist.

Das Raumklima in den Wohn-, Schlaf- und Arbeitsräumen scheint maßgeblich das Wohlbefinden und die Gesundheit der Menschen zu bedingen, besonders da sich Menschen in unserer Klimazone täglich mehr als 22 Stunden in geschlossenen Räumen aufhalten. Doch die Sicherung der biologischen Qualitäten für die Wohngesundheit in diesen Räumen, ist bisher nicht im Forderungskatalog der bautechnischen Normen enthalten. Praktische Lösungen für die Schaffung gesunder Lebensräume, die Wohlgefühl und Behaglichkeit vermitteln bzw. Anstieg der Vitalität des Organismus gewährleisten, sind heute mehr denn je gefragt.

Wohngesunde Eigenschaften

Vor diesem Hintergrund entwickelte Hartmut Diestel, Fa. Tesu Beschichtungen UG, 24966 Sörup, Deutschland, effektive Rezepturen für Gebäudebeschichtungs- und Dämmsysteme, die bereits ab dem Jahr 2006 in Spanien erfolgreich erprobt wurden. Größere Firmen, wie z. B. die Anadeco S.A. mit 260 Filialen in Spanien, zeigten von Beginn an großes Interesse an den Entwicklungen und den protokollierten Ergebnissen an den Mustergebäuden. Laboruntersuchungen der DSET Labors der ATLAS Weathering Service Group, Phönix, USA konnten damals bereits wesentliche Qualitätseigenschaften dieser Beschichtungsprodukte belegen.

In Zusammenarbeit mit Dipl. Ing. Paul Sommer, der sich seit 2006 mit Forschungen zur Wohngesundheit im Institut für Biofeedback & Stressforschung in 98553 Schleusingen, Deutschland, befasst, soll zukünftig auch die Förderung der Behaglichkeit und der Wohngesundheit durch die Beschichtungssysteme nachweislich angestrebt werden. Wohngesundheit verlangt eine hohe biologische Qualität in Wohngebäuden und Arbeitsstätten. Besonders für Bauwerke wie Hotels, Schulen oder Altenheime, wo auf eine Allergieunbedenklichkeit Wert gelegt wird, sind solche Qualitätseffekte von Interesse. Die Idee ist, dass durch die Programmierung von Informationsmustern über die aufgebrachte Innenwand-Beschichtung ordnende Feldstrukturen im Wohnumfeld aufgebaut werden, welche den gewöhnlich ordnungsmindernden Qualitäten der technischen Umwelt und den lokal für den Organismus wirksamen Störfeldern entgegenwirken können.

Erste Untersuchungsergebnisse in zwei beschichteten Testräumen im Wohnhaus von Dipl. Ing. Paul Sommer legen die Vermutung nahe, dass neben der Förderung der Wohnbehaglichkeit weitere thermische und damit wirtschaftliche Effekte durch diese neue Beschichtung erreicht werden. Nach Ausführung der Beschichtung konnte die Anhebung der Raumfelder auf das höhere Niveau von Wärmewellen (Spektrum der infraroten Strahlung) von etwa 2 µm beobachtet werden. Wissenschaftliche Studien sollen im Vergleich zu herkömmlichen Bauweisen nun untersuchen, ob bei Beheizung von Räumen mit solchen Beschichtungen sich der unwirtschaftliche Konvektionsanteil eventuell verringern kann. Als Ergebnis könnte sich eine schnelle und gleichmäßige Erwärmung der Hüllwände bzw. auch eine längere Wärmebeharrung im Raum durch den hohen Reflexionsgrad dieser neuen Beschichtung einstellen.

Die Ergebnisse erster Untersuchungen lassen mit der weiteren Entwicklung dieses Beschichtungs- und Dämmsystems wirtschaftliche Effekte durch die Einsparung von Heizenergie erwarten. Bedeutungsvoll kann der Beitrag zur Wohngesundheit und Behaglichkeit in Gebäuden wie Krankenhäusern, Hotels, Schulen und Altenheimen sein, in denen eine möglichst hohe Schadstoff- und Keimfreiheit gefordert ist. Letztendlich können solche Beschichtungs- und Dämmsysteme ein ernstzunehmendes Lösungsangebot für das international zunehmende Sick Building Syndroms darstellen.

Für ausführliche Informationen und Studienmaterial kontaktieren Interessierte bitte den Autor.
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