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News, 31.07.2008
Werbemarkt 2008
Einsatz von Direct Mail-Werbung in Deutschland
Im ersten Halbjahr 2008 investierten rund ein Drittel der deutschen Unternehmen in Werbeaussendungen per Post, so das Ergebnis einer Nielsen-Studie zum deutschen Werbemarkt 2008. Im Bundesdurchschnitt gaben Werbungstreibende für Direct Mail-Werbung pro Haushalt 45 Euro aus.
Im ersten Halbjahr 20008 investierten deutsche Unternehmen knapp 1,8 Milliarden Euro in Werbung via Post, was einem Anteil am Media-Mix von 14,1 Prozent entspricht. Damit war das so genannte Direct Mail im ersten Halbjahr das viertstärkste Medium im deutschen Werbemarkt*. Zu diesem Ergebnis kommt der „Nielsen Direct Mail Statusbericht 1. Halbjahr 2008“ von Nielsen Media Research, der unter anderem die Entwicklung des Mediums Direct Mail im Vergleich zum Gesamtwerbemarkt*, das Werbeverhalten von Branchen und Unternehmen sowie die Verteilung der Direct Mails nach Adress- und Werbesendungstypen und die durchschnittliche Investition für die Zustellung von Direct Mails pro Haushalt behandelt.

Wie aus dem aktuellen Nielsen-Statusbericht zur Studie hervorgeht, wies das Medium Direct Mail die höchste Anzahl an Werbungtreibenden im Bruttowerbemarkt* auf. Demnach investierte rund ein Drittel (11.687 / 33,9%) der insgesamt 34.507 beobachten Unternehmen in postalische Werbung. Bei Unternehmen mit einem Gesamt-Mediabudget* von jeweils über 25 Millionen Euro hingegen lag der Anteil derer, bei denen Direct Mails zum Einsatz kamen, hingegen bei 86,2 Prozent. „Von der Anzahl her stellten die Unternehmen dieser Kategorie zwar nur 0,6 Prozent aller Direct Mail-Nutzer dar, sie erzeugten jedoch 31,7 Prozent des gesamten monetären Direct Mail-Werbedrucks“, erläutert Nielsen.

Weitere wichtige Ergebnisse des Statusberichts im Überblick:

  • Branchen, die am stärksten Werbesendungen im ersten Halbjahr 2008 einsetzten, um ihre Produkte und Services zu bewerben, waren der Versandhandel (732,4 Millionen Euro), die Handelsorganisationen (347,7 Millionen Euro) und die Möbel- und Einrichtungshäuser (75,4 Millionen Euro).

  • Spitzenreiter des Direct Mail-Firmenrankings war der „Quelle Versand“ mit einem Bruttowerbeaufwand in Höhe von 65,3 Millionen Euro ein Versandhandelsunternehmen.
    Während der unadressierte Versand mit 648,3 Millionen Euro zwar nur am zweitstärksten von den Direct Mail-Bruttowerbeaufwendungen profitierte, wurde dieser indes von der größten Anzahl der Werbungtreibenden eingesetzt.

  • Knapp 77 Prozent der Bruttowerbeaufwendungen* im Direct Mail-Markt entfielen auf Werbesendungen, die ein Responseelement enthielten, wobei diese insbesondere bei den Werbesendungstypen Katalog und Brief eingesetzt wurden.

  • Für den Versand von Direct Mails investierten investierten die Werbungtreibenden im ersten Halbjahr 2008 im Bundesdurchschnitt 45 Euro pro Haushalt. Überdurchschnittlich wurde im Nielsengebiet 6 investiert, unterdurchschnittlich in den Nielsengebieten 1 und 2.

Weitere Informationen zum „Nielsen Direct Mail Statusbericht 1. Halbjahr 2008“ oder die vollständige Studie können kostenlos auf der Nielsen-Website oder unter NMRStudien@nielsen.com bestellt werden.

Quelle: Nielsen Media Research

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