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News, 13.02.2014
Weniger Auszubildende
Duale Berufsausbildung im Rückwärtsgang
Immer weniger Menschen in Deutschland absolvieren eine klassische Berufsausbildung. So ist die Zahl der Auszubildende 2012 das vierte Jahr in Folge gesunken.
Nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes haben im Jahr 2012 in Deutschland 1,98 Millionen Personen eine Berufsausbildung absolviert. Das waren knapp zwei Prozent weniger als im 2011. Damit nahm die Zahl der Auszubildenden in Deutschland das vierte Jahr in Folge ab. 2008 belief sich der Zahl der Deutschen, die eine klassische Ausbildung absolvierten, noch auf 2,15 Millionen. 2009 verringerte sich die Zahl der Auszubildenden in Deutschland auf 2,11 Millionen, 2010 auf 2,05 Millionen und 2011 auf 2,01 Millionen. Verantwortlich für die sinkende Zahl an Auszubildenden ist der Statistikbehörde zufolge, dass sich immer weniger Deutsche für eine duale Berufsausbildung entscheiden. So nahm die Zahl der Deutschen, die in eine dualen Ausbildung absolvierten, 2012 um gut zwei Prozent auf 1,5 Millionen ab. In Berufen des Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialwesen zeigt sich eine gegenläufige Entwicklung. Hier erhöhte sich die Zahl der Auszubildenden 2012 mit 375.000 gegenüber 2011 um zwei Prozent.

Im Übergangsbereich, der das Ziel hat, durch den Erwerb beruflicher Grundkenntnisse oder auch durch das Nachholen eines Haupt- oder Realschulabschlusses die Chancen junger Menschen auf einen Ausbildungsplatz zu verbessern, wurden 301 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezählt. Das entspricht einem Rückgang von 8  % gegenüber dem Vorjahr. 1,3 Millionen Schülerinnen und Schüler besuchten 2012 den Sekundarbereich II von allgemeinbildenden und beruflichen Schulen mit dem Ziel, eine Studienberechtigung zu erwerben. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr um gut ein Prozent. Insgesamt gab es 2012 in Deutschland 2,5 Millionen Studierende. Das waren fünf Prozent mehr als 2011.
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Insgesamt nahmen 6,1 Millionen Personen 2012 am Ausbildungsgeschehen nach der Sekundarstufe I teil. Das waren 1 % mehr als im Vorjahr und 6 % mehr als 2006. Während die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einer beruflichen Ausbildung im Vergleich zu 2006 um 5 % sank, nahm die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die im Sekundarbereich II eine Studienberechtigung anstrebten, um 16 % und die Zahl der Studierenden um 25 % zu. Die Zahl der jungen Menschen im Übergangsbereich ging in demselben Zeitraum um 42 % zurück. Die unterschiedliche Entwicklung in den Bildungsbereichen wird durch den demografischen Wandel, Veränderungen auf dem Ausbildungsmarkt sowie die Tendenz zur Höherqualifizierung beeinflusst.
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