VOLLTEXTSUCHE
News, 20.09.2013
Weniger Abtreibungen
Zahl der Schwangerschaftsabbrüche weiter rückläufig
Die Zahl der Abtreibungen in Deutschland nimmt weiter ab. Auch im zweiten Quartal wies die Statistik deutlich weniger Schwangerschaftsausbrüche aus als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Fast alle Schwangerschaftsabbrüche erfolgten nach der Beratungsregelung.
Fast alle Schwangerschaftsabbrüche erfolgten nach der Beratungsregelung.

Nach Mitteilungen des Statistischen Bundesamtes wurden im zweiten Quartal in Deutschland insgesamt rund 25.800 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet. Das waren 1.100 Abtreibungen beziehungsweise 4,2 Prozent weniger als im zweiten Quartal 2012. Im ersten Quartal dieses Jahres hatte sich die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche um 3,4 Prozent auf Jahressicht verringert. Damit ist die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche seit dem Jahr 2000 im Quartalsvergleich um 24,1 Prozent zurückgegangen (2. Quartal 2000: 33.542 Abtreibungen).

Knapp drei Viertel (74 %) der Frauen, die im zweiten Quartal in Deutschland Schwangerschaftsabbrüche durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahren alt, weitere 15 Prozent waren zwischen 35 und 39 Jahren. Acht Prozent der Frauen, die eine Schwangerschaft abbrachen, waren 40 Jahre oder älter (8 %). Der Anteil der unter 18-Jährigen mit einem Schwangerschaftsabbruch lag unter vier Prozent. 40 Prozent der Schwangeren, die eine Abtreibung vornehmen ließen, hatten vor dem Eingriff noch keine Lebendgeburt.

Fast alle der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen (97 %). Medizinische und kriminologische Indikationen waren in drei Prozent der Fälle die Begründung für den Abbruch. 70 Prozent der Schwangerschaftsabbrüche wurden mit der Absaugmethode (Vakuumaspiration) durchgeführt, in  16 Prozent der Fälle wurde das Mittel Mifegyne® verwendet.

Die meisten Schwangerschaftsabbrüche erfolgten ambulant: 80 Prozent in gynäkologischen Praxen, rund jeder sechste Eingriff ambulant im Krankenhaus (17%). „Sechs Prozent der Frauen ließen den Eingriff in einem Bundesland vornehmen, in dem sie nicht wohnten“, so das Statistikamt.

WEITERE NEWS AUS DIESER KATEGORIE
NACHRICHTEN AUS ANDEREN RESSORTS
SUCHE
Volltextsuche





Profisuche
Anzeige
PRESSEFORUM MITTELSTAND
Pressedienst
LETZTE UNTERNEHMENSMELDUNGEN
BRANCHENVERZEICHNIS
Branchenverzeichnis
Kostenlose Corporate Showrooms inklusive Pressefach
Kostenloser Online-Dienst mit hochwertigen Corporate Showrooms (Microsites) - jetzt recherchieren und eintragen! Weitere Infos/kostenlos eintragen
Anzeige
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG