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Was bringt ein MBA für das Führen eines Unternehmens?

Open University Business School Programmdirektor Dr. Devndra Kodwani gibt Antworten, warum sich ein MBA lohnt.
(PM) Köln, 24.04.2013 - Der MBA gilt weltweit als anerkannte Weiterbildung für Fach- und Führungskräfte, die ihre Karriere, Managementerfahrungen und Netzwerke entwickeln möchten. Das Interesse an einem MBA-Studium ist beträchtlich. Das zeigen die Zahlen des amerikanischen Graduate Management Admission Councils (GMAC): Im Jahr 2012 wurde GMAT-Test, ein standardisierter Test, der die Eignung für postgraduale Management-Studiengänge misst, von rund einer Viertelmillion Studieninteressierten weltweit abgelegt. Allein 4.163 Deutsche absolvierten diesen Test, der für viele Business Schools als wichtiges Auswahlkriterium für ein MBA-Studium dient. Der GMAT-Test wird nicht von allen verlangt, so dass die Zahl der MBA-Studienanwärter sogar höher liegen dürfte. „Wenn sich in einem Jahr weltweit Hunderttausende für einen MBA-Studienplatz bewerben, so ist das ein deutliches Zeichen für die hohe Akzeptanz des MBA, der die Karriere und persönliche Führungsqualität des Managers signifikant verbessert“, erklärt Dr. Devendra Kodwani, Master-Programmdirektor der dreifach akkreditierten Open University (OU) Business School in England.

Die britische Fernuniversität verlangt den GMAT-Test nur von Studienbewerbern, deren Erststudium nicht dem britischen Prädikatsabschluss („Bachelor with honours“) entspricht. Das Open University-MBA-Programm ist durch die international maßgeblichen Qualitätsprüforganisationen EQUIS, AACSB und AMBA akkreditiert. Es unterstützt die Studenten bei ihrer aktuellen beruflichen Managementtätigkeit durch effektive praxis- und aktionsorientierte Lehr- und Lernmethoden. Ein Unternehmen zu führen und sich an ständig ändernde Wirtschaftssituationen und globalen Umgebungen anzupassen, setzt eine integrierte Managementperspektive voraus, die Theorie und Praxis zusammenbringt. Ein gutes MBA-Programm stellt solche Perspektiven bereit und hilft den Studenten Führungsverhalten zu entwickeln.

Warum gilt der MBA-Abschluss als erstrebenswerte Qualifikation?

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sei ein MBA-Abschluss besonders wertvoll, da der Wettbewerb um gute Arbeitsplätze und nachhaltige Geschäftsmöglichkeiten stark ausgeprägt ist, meint Dr. Kodwani. Es lohne sich, den Aufwand, die Zeit und das Geld für eine gut strukturierte Managementfortbildung zu investieren. Ein wohl konzeptionisiertes und didaktisch ausgefeiltes MBA-Programm führe zur Erweiterung des Managementwissens, der persönlichen Fähigkeiten und Problemlösungskompetenz. Das sei aber lediglich der erste Anstoß zur Entwicklung einer Führungspersönlichkeit. Spannend werde es in der Praxis des Managementalltags: Denn der wahre Nutzen des MBA liege darin, ob und inwiefern der Manager nach dem Studium bereitet und gewillt sei, das Erlernte in einem neuen geschäftlichen Kontext kritisch zu überdenken und eigenständig anzuwenden. „Von einem MBA-Studium darf man nicht erwarten, dass man auf dem Silbertablett die ultimativen Richtlinien des Managens vermittelt bekommt. Diese gibt es nämlich nicht“, sagt Dr. Kodwani. Es gäbe zwar Leitgedanken, die für die reelle Praxis durchaus nützlich seien. Ein gutes MBA-Programm warne aber vor Erklärungsversuchen im Sinne von simplen schwarz-weiß Lösungen

Bietet der MBA das, was man braucht, um ein guter Manager zu werden?

„Als akademischer Leiter der OU-Masterprogramme und Manager mit einem MBA-Abschluss würde ich gerne die Frage mit einem Ja beantworten. Aber die Antwort ist nuancierter“, führt Dr. Devendra Kodwani aus. Alle Organisationen unterlägen einem ständigen Wandel aufgrund der dynamischen Natur von Unternehmen und der Welt, in der sie tätig sind. „Was in der Vergangenheit effizient war, kann schon morgen völlig kontraproduktiv sein“. Die Unternehmensführung, Umwelt, Gesetze, Geschäftspraktiken oder und -kulturen ändern sich ständig. Ein gutes MBA-Programm bietet umfassendes Wissen in den Kernbereiche der angewandten Betriebsführung. Es vermittelt übergreifende, strategische Perspektiven und ein Denken und Handeln zum Führen. Studenten lernen im OU-MBA Wissen aus verschiedenen Fachgebieten wie Personalwesen, Marketing, Business Operation und Organisation, Finanzen, Soziologie, Kreativität und Psychologie. Diese Kenntnisse dienen als Voraussetzung, weitere Disziplinen der Management-Theorien besser bewältigen zu können. Hinzu kommen im OU-MBA Wahlmodule Corporate Social Responsibility, Führungsverhalten im interkulturellen Kontext, Entrepreneurship, Marketing und strategisches HR-Management. „Das MBA-Wissen beinhaltet sehr viel mehr als nur ein Paket mit Lehrbüchern“, sagt Kodwani. Der enge Austausch mit internationalen Studienkollegen oder mit über 23.000 Open University-Alumni fördere die Entwicklung der vielfältigen Fähigkeiten des Einzelnen. Der OU-MBA präge die Führungsqualitäten und gehe weit über das Trainieren von Management-Tools hinaus. Er lohnt sich für die persönliche Entwicklung als Führungskraft und führe auch meistens zu einem beruflichen Aufstieg.

Neue Webseite: www.openuniversity.edu/mba
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