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News, 30.01.2009
Unternehmensstrategie
Accenture benennt Erfolgsfaktoren in der Krise
Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos hat Accenture eine Studie vorgelegt, welche die Faktoren für eine erfolgreiche Unternehmensstrategie in Zeiten einer Wirtschaftskrise benennt. Danach müssen sich Unternehmen, um in wirtschaftlichen turbulenten Zeiten Erfolg zu haben, Optionen für ausländische Märkte schaffen, ihre geschäftlichen Aktivitäten auf die Bedingungen vor Ort anpassen und die Mitarbeiter ebenso wie ihr Wissen weltweit vernetzen.
Im Rahmen der Studie "Strategies for Achieving High Performance in a Multi-polar World - Global Choices for Global Challenges" hat der Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister Accenture zum drittel Mal die Chancen und Herausforderungen unserer multipolaren, durch viele neue wirtschaftliche und politische Machtzentren geprägten Welt untersucht. In diesem Zusammenhang hat Accenture drei zentrale Erfolgsfaktoren identifiziert, die im Wesentlichen darüber entscheiden, in wie fern es Unternehmen gelingt, auch während einer Wirtschaftskrise wirtschaftlich erfolgreich zu sein und sich im internationalen Wettbewerb um Märkte, Kunden und Mitarbeiter zu behaupten.

Laut Studie müssen Unternehmen im gegenwärtig schwierigeren Umfeld auf globale Strategien setzen und sich „geographische Optionen“ schaffen, was konkret bedeute: der eigenen Organisation weltweit den Zugang zu neuen Kunden, hoch qualifizierten Mitarbeitern sowie Kapital und Rohstoffen sichern. Zum Zweiten müssten Firmen in jedem ihrer Märkte ein glaubwürdiges und auf die lokalen Bedingungen angepasstes Geschäft aufbauen. Als drittes „Muss“ benennt die Studie, dass die Mitarbeiter über Landesgrenzen hinweg vernetzt und sämtliche Informationen des Unternehmens weltweit verfügbar sind, um schnell und effizient auf Marktveränderungen reagieren zu können.

"Wer diese drei strategischen Aufgaben löst, gewinnt den Kampf um die besten Mitarbeiter und um wichtige Rohstoffe", erklärt Mark Foster, weltweit verantwortlich für den Bereich Management Consulting & Integrated Markets bei Accenture. Da die gegenseitigen wirtschaftlichen Abhängigkeiten Foster zufolge stetig wachsen und sich zudem außerhalb der klassischen Wirtschaftsregionen USA, Europa und Japan neue Machtzentren entwickelten, sei eine globale Strategie der Schlüsselfaktor für Erfolg.  Das zeigt auch die Betrachtung so genannter High Performer und somit jener Unternehmen, die kontinuierlich ein überdurchschnittliches Umsatz- und Rendite-Wachstum erzielen. Accentur nennt hierzu folgende Beispiele:

  • 44 Prozent der High-Performance-Unternehmen machen Investitionen in fremde Märkte maßgeblich davon abhängig, ob ein Unternehmen dadurch Zugang zu neuen qualifizierten Mitarbeitern bekommt. Von den unterdurchschnittlich erfolgreichen Firmen (Low Performer) tut dies nur rund ein Fünftel (22%). 
  • Knapp 90 Prozent der High Performer haben eigene Aus- und Weiterbildungsinstitutionen, um technische Fähigkeiten und Managementkompetenzen auszubauen. Bei den Low Performern ist das nur bei 60 Prozent der Fall.
  • 73 Prozent der Champions experimentieren mit neuen Geschäftsmodellen, um neue Zielgruppen besser ansprechen zu können. Von den unterdurchschnittlich erfolgreichen Firmen tun dies nur  59 Prozent.

Wie Foster berichtet, müssen sich Unternehmen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten vor allem auf die Sicherstellung folgende Faktoren konzentrieren:

  • schnelles und nachhaltiges Kostenmanagement,
  • effektive Kundengewinnung und Kundenbindung,
  • die Optimierung der Prozesse – hin zur „Excellence“ und
  • die Entwicklung gezielter Fusions- und Übernahmestrategien.


Darüber hinaus gilt es laut Foster noch einen weiteren Punkt für Unternehmen zu beachten: "Staaten werden stärker Einfluss auf die Märkte nehmen, um die Wirtschaft zu stabilisieren. Auch darauf müssen sich Unternehmensführungen einstellen." Die High Performer haben dies bereits erkannt: Wie aus der Studie hervorgeht, gehen 92 Prozent der erfolgreichsten Firmen Partnerschaften mit lokalen Bezugsgruppen wie Regierungen und Verwaltungen ein, um langfristige Ziele zu verfolgen.

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Zur Studie 

'Strategies for Achieving High Performance in a Multi-polar World - Global Choices for Global Challenges'ist Accentures dritter Bericht, der sich mit der sich entwickelnden multipolaren Welt befasst. Der Bericht basiert auf einer Untersuchung der globalen Strategien und Vorgehensweise von mehr als 100 Unternehmen. Zusätzlich befragte Accenture Führungskräften der wichtigsten Branchen in 53 Ländern. An der Online-Umfrage nahmen Vertreter von 375 Unternehmen teil. Der Report zeigt, wie sich erfolgreiche Unternehmen der klassischen Industrienstaaten und Schwellenländer den Herausforderungen der multipolaren Welt stellen.

Quelle: Accenture

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