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News, 03.04.2013
Strompreis-Spirale
Deutsche Industrie forciert Investitionen in Energieeffizienz
Die Angst vor weiter galoppierenden Strompreisen lässt das Thema Energieeffizienz bei Unternehmen aus Industrie und Produzierendem Gewerbe einen immer höheren Stellenwert einnehmen.
Ein wichtiger Hebel zur Energiekostenreduktion: energieeffiziente IT.
Ein wichtiger Hebel zur Energiekostenreduktion: energieeffiziente IT.
Die Budgets für Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in deutschen Unternehmen steigen. Das zeigt eine Umfrage unter Betrieben aus Industrie und produzierendem Gewerbe im Auftrag der Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur (dena). Danach gaben die befragten Industrie- und Produktionsbetriebe 2011 und 2012 für Energieeffizienzmaßnahmen im Durchschnitt insgesamt rund 50.000 Euro aus. Im Zeitraum 2010 bis 2011 hatten die Investitionen der Unternehmen in Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz im Durchschnitt kumuliert nur 30.000 Euro betragen. Rund zwei Drittel der befragten Firmen planen auch in Zukunft in dies Themenfeld zu investieren (65%).

Angetrieben wird Investitionsbereitschaft vor allem von der Furcht vor einer weiteren Strompreisexplosion. So erklärte zum Befragungszeitpunkt (Dezember 2012) fast jeder zweite Unternehmen, damit zu rechnen, dass sich die Strompreise in den kommenden zwei Jahren stark erhöhen werden (44%). Im Vorjahr hatte diese Sorge lediglich ein Viertel der befragten Firmen (24%). Auf Fünfjahressicht geht jedes dritte Unternehmen von einem starken Strompreisanstieg aus. "Die richtige Antwort auf steigende Strompreise ist Energieeffizienz", so Annegret-Cl. Agricola, Bereichsleiterin der dena. Wichtig sei allerdings, nicht nur die Investitionen zu erhöhen, sondern auch die Qualität der Energieeffizienzmaßnahmen sicherzustellen. „Die Nutzung eines betrieblichen Energiemanagements bietet die Chance, um vorhandene Effizienzpotenziale systematisch zu erschließen."

Hauptinvestitionsbereich im Rahmen von Energieeffizienzmaßnahmen ist weiterhin die energetische Optimierung von Anlagen und Maschinen: 60 Prozent der befragten Industrie- und Produktionsbetriebe führten hier im letzten Jahr Energieeffizienz-Projekte durch.  Mehr als jedes zweite Unternehmen gab dabei als zu erzielende Rendite eine Verzinsung des eingesetzten Kapitals von 25 Prozent und mehr vor. Bei rund jedem zweiten Unternehmen stellen der Erhebung nach bei Energieeffizienz-Investitionen auch Förderprogramme einen Anreiz dar. Als Beispiel nennt die dena das Förderprogramm "Investitionszuschüsse zum Einsatz hocheffizienter Querschnittstechnologien im Mittelstand“. „Das Programm des Bundeswirtschaftsministeriums fördert den Austausch von Altanlagen gegen hocheffiziente Anlagen sowie die systemische Optimierung“, so die Energie-Agentur.
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