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News, 10.11.2014
Fallstricke im Bewerbungsgespräch
Die häufigsten Fehler von Bewerbern im Vorstellungsgespräch
Für Bewerber heißt es, sich im Vorstellungsgespräch als idealer Kandidat für den vakanten Job zu präsentieren und die eigenen Stärken herauszustellen. Einer aktuelle Studie zeigt jedoch, dass viele Bewerber gerade bei der Selbstdarstellung Defizite haben.
Laut Studie sind vor allem berufserfahrene Bewerber häufig zu geschwätzig.
Laut Studie sind vor allem berufserfahrene Bewerber häufig zu geschwätzig.
Bewerber sprechen im Vorstellungsgespräch zu wenig über ihre Qualifikationen, Kompetenzen und Erfahrungen. Das ergab jetzt eine aktuelle Studie von Robert Half, in der der Personaldienstleister 200 Personalentscheider zu den aus ihrer Sicht drei häufigsten Fehlern von Bewerbern im Vorstellungsgespräch befragt hat. Demnach macht rund jeder zweite HR-Entscheider regelmäßig die Erfahrung, dass Bewerber Probleme haben, über ihre Qualifikationen und Erfahrungen zu sprechen und bei diesem Thema unzureichend vorbereitet sind. Jobsuchende mit mehr als fünf Jahren Berufserfahrung sind zwar besser vorbereitet, aber auch hier vermissen immerhin noch 38 Prozent der Personalentscheider ein überzeugendes Selbstmarketing.

Bewerber zum Unternehmen oft unzureichend informiert

Mangelnde Ernsthaftigkeit im Vorstellungsgespräch erkennen die befragten HR-Manager noch in zwei weiteren Punkten. Als zweithäufigsten Bewerberfehler identifizieren sie die fehlende Auseinandersetzung mit dem Unternehmen, in dem sich der Bewerber gerade um eine Stelle bemüht. Auch hier fallen Bewerber mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung mit 46 Prozent an Nennungen häufiger negativ auf als „alte Hasen“: Bei ihnen registriert nur jeder dritter Personalentscheider regelmäßig eine mangelhafte Auseinandersetzung mit dem eigenen Unternehmen. Der dritthäufigste Fehler – mangelnde Befassung mit eigenen Karriereplänen und Zielen – knüpft an das schon erwähnte schlechte Selbstmarketing an. „Wer seine Kompetenzen und Erfahrungen nicht zu verkaufen weiß, dem fällt es auch schwer, eigene Pläne und Ziele offensiv zu vertreten“, so Robert Half.

Immerhin gut jeder Vierte der Personalentscheider (28 %) erlebt es im Bewerberalltag auch immer wieder, dass sich Kandidaten nicht pünktlich beziehungsweise verspätet zum Vorstellungsgespräch erscheinen, wobei auch hier die weniger Berufserfahrenen negativer auffallen als die „Oldies“ (21 %). Anders bei zwei weiteren genannten häufigen Kritikpunkten. So erleben 29 Prozent der befragten Personalverantwortlichen gerade berufserfahrene Bewerber häufig als „zu redselig“, bei den weniger berufserfahrenen Bewerbern machen dagegen nur 17 Prozent der Personaler regelmäßig diese Erfahrung. Auch vermissen 30 Prozent der Personalentscheider bei besonders berufserfahrenen Bewerbern häufig Enthusiasmus, bei den Berufseinsteigern erleben dies dagegen nur 19 Prozent der Personaler häufig so. Zudem bemängeln rund ein Fünftel der Befragten (25 bzw. 24 %), dass häufig von Bewerbern keine Fragen kommen, und weitere 18 Prozent bzw. 16 Prozent fehlenden Augenkontakt, wobei sich beide Defizite betreffend Berufseinsteiger und „alte Hasen“ offenbar nichts nehmen.
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