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News, 19.03.2012
GE Capital Studie
Deutscher Mittelstand bei Investitionen in Europa Nr. 1
Der deutsche Mittelstand bleibt auch 2012 die Konjunkturlok in Europa: Laut einer aktuellen Studie planen kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) in Deutschland im Durchschnitt mehr als doppelt so hohe Investitionen wie KMU in Frankreich und Großbritannien.
Besonders hohen Stellenwert genießt im deutschen Mittelstand die Weiterentwicklung der IT-Landschaft.
Besonders hohen Stellenwert genießt im deutschen Mittelstand die Weiterentwicklung der IT-Landschaft.
Deutschlands Mittelständler  werden auch im laufenden Jahr das konjunkturelle Zugpferd, nicht nur in Deutschland, sondern auch EU-weit sein. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Studie „SME Capex Barometer“ des Finanzdienstleistungsunternehmens GE Capital. Danach planen Deutschlands kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) in den kommenden zwölf Monaten Investitionen im Gesamtvolumen von rund 115 Milliarden Euro. Damit zeigen deutsche Mittelständler trotz leichter Abschwächung im Vergleich zur letzten GE-Capital-Erhebung (Juli 2011: 146 Mrd. Euro) die mit Abstand höchste Investitionsneigung in Europa. Für die Studie wurden GE-Captial zufolge mehr als 1.700 Unternehmen aus Großbritannien, Italien, Frankreich, Tschechien, Ungarn, Polen und Deutschland befragt.

Wie aus der Studie hervorgeht, haben Deutschlands KMU in den kommenden zwölf Monaten für Investitionen in Maschinen und Betriebsausstattung im Schnitt rund 97.500 Euro veranschlagt. In Großbritannien und in Frankreich liegt das im Durchschnitt von den Unternehmen hierfür vorgesehene Investitionsbudget mit 44.000 Euro bzw. rund 42.500 Euro weniger als halb so hoch. Verstärktes Augenmerk im deutschen Mittelstand genießen vor allem Investitionen in IT-Ausstattung. So planen deutsche KMU im Schnitt allein für Software rund 12.000 Euro auszugeben. Im Vergleich zur letzten Erhebung im Sommer 2011 ist das ein Zuwachs um 42 Prozent. Auch Office Equipment steht bei deutschen Firmen hoch im Kurs:  Hier  weist die Studie mit einem geplanten Investitionsvolumen von durchschnittlich knapp 9.000 Euro im Vergleich zum Sommererhebung einen Anstieg der Budgets um 21 Prozent aus. Eine gegenteilige Entwicklung zeigt sich dagegen bei Investitionen in den Firmenfuhrpark, wo die Budgets für Neuanschaffungen mit durchschnittlich nurmehr 19.000 Euro gegenüber der letzten Erhebung um 60 Prozent zurückgefahren wurden.

Trotz der insgesamt nicht mehr ganz so hohen Investitionsneigung setzen deutsche Mittelständler weiterhin auf Wachstum. So liegen die geplanten Investitionen GE Captial zufolge 20 Prozent über dem Niveau der tatsächlichen Ausgaben in den vergangenen zwölf Monaten. Wesentliche Gründe für die Diskrepanz zwischen geplanten und realisierten Investitionen sind Angaben der KMU zufolge  unter anderem Herausforderungen bei Finanzierung (31%) und ein unsicheres Marktumfeld (28%). „Für das Gros der Unternehmen bleiben Investitionen das wichtigste Mittel, um sich Wettbewerbsvorteile zu verschaffen und auch in konjunkturellen Schwächeperioden rentabel zu wirtschaften“, so Joachim Secker, CEO von GE Capital in Deutschland. Viele Firmen folgten dabei dem Gedanken, dass wer antizyklisch investiert und neueste Technologien nutzt, beim nächsten Aufschwung auch am besten aufgestellt ist.
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