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Immer noch der Deutschen liebstes (Nebenleistungs-)Kind: 98 Prozent der Unternehmen bieten Dienstwagen an

Berechtigung hängt von Position und Mitarbeitergruppe ab
(PM) München, 24.09.2013 - Der Dienstwagen hat seinen Glanz als Statussymbol in Deutschland noch nicht verloren, zumindest wenn man die Personalverantwortlichen in den Unternehmen fragt. In der Fringe Benefits-Studie von Aon Hewitt zu freiwilligen Leistungen und Sachzuwendungen als Vergütungsbestandteilen bescheinigen sie dem Dienstwagen die größte Beliebtheit unter den Mitarbeitern, noch vor Verpflegungsleistungen und Weiterbildungsmöglichkeiten. Berechtigt sind vor allem leitende Angestellte in der oberen Management-Ebene, Vertriebsmitarbeitern stehen eher Funktionsfahrzeuge zur Verfügung, um ihren beruflich bedingten Mobilitätsbedarfs zu decken. Preis, Betriebskosten und Umweltaspekte sind dabei die entscheidenden Kriterien für die Auswahl der Fahrzeugpalette in den Unternehmen, die Finanzierung erfolgt meist über ein Full-Service-Leasing. Die private Nutzung der Fahrzeuge ist bei allen befragten Unternehmen erlaubt. „Ob sich das nach dem jüngsten Urteil des Bundesfinanzhofs auf Wunsch der Mitarbeiter ändern wird, bleibt abzuwarten“, meint Marco Reiners, Leiter des Bereichs Reward für die DACH-Region bei Aon Hewitt. Dieses besagt, dass eine erlaubte Privatnutzung als geldwerter Vorteil zu versteuern ist, selbst wenn sie gar nicht erfolgt. Aber unabhängig davon, welcher Regelung ein Mitarbeiter unterliegt, heißt es nach maximal vier Jahren oder 130.000 Kilometern Abschied nehmen. Spätestens dann wird der Dienstwagen gegen ein neues Fahrzeug ausgetauscht.

Dass dieses dann im Vergleich zum Vorgänger nicht so viel Sprit verbraucht oder weniger CO2 ausstößt, ist sehr wahrscheinlich. „Die Fringe Beneftis-Studie bestätigt den Trend, dass Dienstwagenrichtlinien zunehmend auf mehr Umweltverträglichkeit ausgerichtet werden “, so Reiners. 85 Prozent der Teilnehmer gaben an, ihre Regelungen bereits diesbezüglich überarbeitet zu haben oder es in naher Zukunft tun zu wollen. Spitzenreiter bei diesen Änderungen ist mit großem Abstand die Reduzierung des CO2-Ausstoßes, knapp 40 Prozent der Befragten streichen die größten Umweltsünder ganz aus dem Fuhrpark. Auch der durchschnittliche Spritverbrauch soll in vielen Unternehmen deutlich gesenkt werden. Um den Mitarbeitern diese Neuerungen schmackhaft zu machen, setzen die Betriebe auf Bonus-Malus-Systeme, subventionierte Leasing-Raten für umweltfreundlichere Fahrzeuge oder alternative Programme.

Entgeltumwandlungsmodelle sind im Kommen

Knapp 20 Prozent der Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern inzwischen Entgeltumwandlungsprogramme zur Finanzierung von Fahrzeugen an, 2009 lag der Anteil bei nur zehn Prozent. Das Modell hat deutlich an Beliebtheit gewonnen, denn es bietet Vorteile für beide Seiten. Berechtigt sind vor allem Arbeitnehmer in den mittleren Hierarchieebenen, die sonst keinen Zugang zu Dienstfahrzeugen hätten. Über das Entgeltumwandlungsmodell bekommen sie die Möglichkeit, einen bestimmten Prozentsatz ihres Gehalts für die Finanzierung eines Fahrzeugs zu nutzen, das wie ein Dienstwagen über das Unternehmen läuft. Dadurch profitiert er von günstigeren Leasing-Raten, Versicherungskonditionen etc. und kann sich so eventuell ein Fahrzeug leisten, das er privat nicht finanzieren könnte. „Das ist natürlich ein Faktor für die Mitarbeiterzufriedenheit“, urteilt Reiners. „Arbeitnehmer müssen allerdings beachten, dass sie auch bei der höheren finanziellen Eigenleistung den geldwerten Vorteil versteuern müssen.“

Insgesamt messen die Personalverantwortlichen dem Dienstwagen nach wie vor einen hohen bis sehr hohen Stellenwert in der Gesamtvergütung bei, inklusive der Varianten Entgeltumwandlung und Dienstwagenpauschale. Letztere gewährt einem dienstwagenberechtigten Mitarbeiter eine monatliche Zulage oder Pauschale, um die Kosten für ein privates Fahrzeug zu kompensieren. „Ich gehe davon aus, dass die Beliebtheit der Dienstwagen auch in den kommenden Jahren noch andauern wird“, meint Reiners. „Die weitere Entwicklung hängt jedoch stark davon ab, wie sich die Gesetzeslage zukünftig gestaltet – und ob die Generation Y das Statusfahrzeug doch noch für sich entdeckt. Unternehmen sollten entsprechend am Ball bleiben und die Präferenzen ihrer Mitarbeiter kennen, um diesen ein optimales Nebenleistungspaket anbieten zu können.“
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