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News, 25.03.2015
Rentenanpassung
Renten in Deutschland steigen deutlich
Deutschlands Rentner bekommen zum 1. Juli mehr Geld. Nach Auskunft des Bundesarbeitsministeriums steigen die Renten in Deutschland im Schnitt um mehr als zwei Prozent.
Im Osten steigen die Renten etwas stärker als Westen.
Im Osten steigen die Renten etwas stärker als Westen.
Die Eckdaten der Rentenanpassung zum 1. Juli 2015 stehen fest. Nach den nun vorliegenden Daten des Statistischen Bundesamtes und der Deutschen Rentenversicherung erhöhen sich die Renten in den alten Bundesländern von diesem Zeitpunkt an um 2,1 Prozent und die in neuen Bundesländern um 2,5 Prozent. Wie Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles erklärte, profitierten damit auch die mehr als 20 Millionen Rentner in Deutschland von guten wirtschaftlichen Lage. „Das Prinzip, dass die Renten der Lohnentwicklung folgen, hat sich über Jahrzehnte bewährt. Rekord-Beschäftigung und steigende Löhne sorgen für verlässliche und nachhaltige Rentenfinanzen“, so die Ministerin.

Grundlage der Rentenanpassung ist die Lohnentwicklung. Die für die Rentenanpassung relevante Lohnsteigerung beträgt 2,08 Prozent in den alten Ländern und 2,50 Prozent in den neuen Ländern. Sie basiert auf der vom Statistischen Bundesamt gemeldeten Lohnentwicklung nach den volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR), wobei der Einfluss der Arbeitsgelegenheiten mit Entschädigungen für Mehraufwendungen („Ein-Euro-Jobs“) außer Acht bleibt. Darüber hinaus wird die beitragspflichtige Entgeltentwicklung der Versicherten berücksichtigt, die für die Einnahmensituation der gesetzlichen Rentenversicherung entscheidend ist.

Neben der Lohnentwicklung wird durch den Nachhaltigkeitsfaktor die Entwicklung des zahlenmäßigen Verhältnisses von Rentenbeziehenden zu Beitragszahlenden bei der Anpassung der Renten berücksichtigt. In diesem Jahr wirkt sich der Nachhaltigkeitsfaktor mit +0,01 Prozentpunkten nicht spürbar auf die Rentenanpassung aus. Außerdem wird durch den so genannten Faktor Altersvorsorgeaufwendungen die Veränderung der Aufwendungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beim Aufbau ihrer Altersvorsorge auf die Anpassung der Renten übertragen. Da sich der Beitragssatz in der allgemeinen Rentenversicherung 2014 jedoch nicht verändert hat und die sogenannte „Riester-Treppe“ bereits 2013 letztmals zur Anwendung kam, wirkt sich auch der Faktor Altersvorsorgeaufwendungen in diesem Jahr nicht auf die Rentenanpassung aus.

Auf Basis der vorliegenden Daten ergibt sich damit eine Anhebung des aktuellen Rentenwerts von gegenwärtig 28,61 Euro auf 29,21 Euro bzw. eine Anhebung des aktuellen Rentenwerts (Ost) von gegenwärtig 26,39 Euro auf 27,05 Euro. Dies entspricht einer Rentenanpassung von 2,10 Prozent in den alten Ländern und von 2,50 Prozent in den neuen Ländern.

cs/BMAS

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