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News, 13.08.2012
Personalbeschaffung
Trend zur Stellensuche 2.0 verstärkt sich
Das mobile Internet und Social Media gewinnen bei der Stellensuche immer größere Bedeutung. Wie zwei aktuelle Studien zeigen, schöpft bislang jedoch nur eine Minderheit der Arbeitgeber diese Potenziale für die eigene Personalbeschaffung aus.
Immer mehr Arbeitnehmer sind in Sachen Stellensuche und Karriere in Social Media aktiv.
Immer mehr Arbeitnehmer sind in Sachen Stellensuche und Karriere in Social Media aktiv.
Immer mehr Stellensuchende in Deutschland recherchieren auch mobil im Internet nach interessanten Stellenangeboten. So ruft bereits knapp jeder vierte Stellensuchende entsprechende Karriere-Websites, Job-Portale und Social Media-Präsenzen potenzieller Arbeitgeber via Smartphone auf. Acht Prozent bewerben sich sogar bereits mobil. Allerdings gestaltet sich die Sichtung interessanter Stellenangebote, insbesondere auf den Arbeitgeber-Websites, für mobile Nutzer vielfach schwierig, weil die meisten Online-Stellenangebote nicht für einen Aufruf auf mobilen Endgeräten optimiert sind. Das ergaben die Studien „Bewerbungspraxis 2012“ und „Recruiting Trends 2012“ von Monster.de und dem Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS). Danach haben selbst von den großen Unternehmen aktuell erst zehn Prozent die eigenen Karriere-Sites für mobile Nutzer optimiert oder für Karriereinteressierte spezielle Apps entwickelt.

Social Media als Karriere- und Recruitingplattform immer stärker auf dem Vormarsch

Wie die Studien zeigen, gewinnen Facebook, Google plus & Co. als Job-Schaufenster und Recruiting-Plattform immer stärker an Bedeutung. So empfindet es zum Beispiel jeder dritte Stellensuchende als gut, wenn Unternehmen Facebook zum Transfer beruflich- und Karriere-relevanter Themen nutzen. Auch begrüßen es fast 70 Prozent der in Karrierenetzwerken registrierten Fach- und Führungskräfte, wenn sie hier von interessierten Arbeitgebern angesprochen werden. Viele Unternehmen haben die mit Social Media verbundenen Chancen zum Recruiting neuer Mitarbeiter inzwischen erkannt. So gab mehr als die Hälfte der in der Studie befragten Unternehmen an, bereits aktiv in Social Media gezielt nach Personal zu suchen. „Facebook wird dabei am häufigsten eingesetzt, um für das Arbeitgeber-Image zu werben“, so Monster. Allerdings verfügt bislang nur gut ein Viertel (28%) in Sachen Personalbeschaffung und Employer Branding über eine klare Social Media-Strategie.

Großes Interesse an Mitarbeiterempfehlungsprogrammen


Eine weitere Möglichkeit der Personalbeschaffung ist die Aktivierung der eigenen Mitarbeiter als Empfehler potenzieller, für das Unternehmen interessanter Kandidaten sowie als Botschafter der Arbeitgebermarke. In vielen Unternehmen schlummert hier enormes Potenzial. So erklärten vier von zehn befragten Arbeitnehmern, dass sie gern Personen aus dem eigenen Umfeld als Mitarbeiter empfehlen würden. Auch hält mehr als die Hälfte Mitarbeiterempfehlungsprogramme für sinnvoll, um qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Sechs von zehn Befragten geben zudem an, dass sie Aussagen von Angestellten eines Unternehmens glaubwürdig finden. Ein Grund mehr, die eigenen Mitarbeiter als verlängerten Recruiting- und Employer Branding-Arm zu nutzen. Ganz zu schweigen davon, dass ein jeder über diesen Weg gewonnene Mitarbeiter dem Unternehmen Personalbeschaffungskosten spart. Diese Chance wird aber von den meisten Arbeitgebern bislang noch vertan, demnach gerade mal ein Fünftel aktuell ein Mitarbeiterempfehlungsprogramm besitzt.

„Networking wird immer wichtiger. Mitarbeiter wollen gerne ehemalige Kollegen, Freunde und Bekannte empfehlen, die zu offenen Stellen in ihrem Unternehmen passen“, konstatierte Bernd Kraft, Vice President General Manager Central Europe bei Monster. Bezogen auf die aktive Stellensuche blieben indes die Online-Stellenbörsen weiterhin der mit deutlichem Abstand am häufigsten genutzte Kanal, erklärte Prof. Dr. Tim Weitzel vom Lehrstuhl für Informationssysteme in Dienstleistungsbereichen der Universität Bamberg. Auch sind sich Unternehmen und Bewerber darin einig, dass die klassische Bewerbungsmappe ausgedient hat.

Eine Kurzzusammenfassung der Studien kann kostenfrei auf der Website von Monster unter http://arbeitgeber.monster.de/hr/personal-tipps/markte-analysen/studien.aspx angefordert werden.
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