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News, 06.12.2011
Orderschub
Überraschend hoher Auftragseingang in der Industrie
Die Auftragseingänge in der deutschen Industrie sind im Oktober unerwartet stark gestiegen. Auftragsmotor war vor allem das Ausland. Die Tendenz beim Auftragseingang zeigt dem BMWi zufolge aber dennoch insgesamt nach unten.
Vor allem Investitionsgüter waren im Oktober wieder mehr gefragt.
Vor allem Investitionsgüter waren im Oktober wieder mehr gefragt.
Die deutsche Industrie hat im Oktober nach drei Rückgängen in Folge die Talfahrt beim Auftragseingang, gestoppt. Angaben des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zufolge stiegen die Auftragseingänge im Oktober kalender- und saisonbereinigt um 5,2 Prozent. Im September waren die Bestellungen mit einem Rückgang um 4,6 Prozent auf Monatssicht so stark gesunken wie seit Januar 2009 nicht mehr (-8,0%). „Gegenüber den Vormonaten gab es wieder vermehrt Großaufträge aus dem Ausland, was sich insbesondere bei den Investitionsgütern niederschlug“, so das Ministerium.

Besonders starke Impulse kamen aus dem Ausland, wo die Industrie auf Monatssicht ein Orderplus von 8,3 Prozent verzeichnete.  Auch aus dem Inland kamen im Oktober wieder deutlich mehr Bestellungen. Hier stiegen die Auftragseingänge gegenüber September um 1,4 Prozent. Die stärksten Zuwächse verbuchte die Investitionsgüterindustrie, die im Oktober auf Monatssicht ein Auftragsplus von 7,8 Prozent erzielte. In der Konsumgüterindustrie und bei den Vorleistungsgüterproduzenten erhöhte sich Ordereingang ebenfalls deutlich um 2,0 bzw. 1,3 Prozent.

Auf Zweimonatssicht dagegen zeigte die Entwicklung der Bestellungen erneut nach unten. So gingen die Auftragseingänge im Zeitraum September/Oktober gegenüber Juli/August um 2,7 Prozent zurück (Inland: -3,9%; Ausland: -1,8%). Am stärksten büßten im Zweimonatsvergleich die Vorleistungsgüterproduzenten ein, bei denen auf Zweitmonatssicht ein Minus von 5,0 Prozent zu Buche stand. Die Nachfrage nach Investitionsgütern verringerte sich im selben Zeitraum um 1,5 Prozent, die nach Konsumgütern um 0,4 Prozent.

Auf Jahressicht verzeichnete die Industrie dagegen im Zweimonatszeitraum kalenderbereinigt erneut ein Auftragsplus (+3,8% gegenüber September/Oktober 2010).  „In der Tendenz bleibt die Nachfrage allerdings zurückhaltend. Die Industrieproduktion dürfte daher ihre derzeit ruhigere Entwicklung vorerst beibehalten“, so das Ministerium.
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