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Pressemitteilung

Neues Salzkammergut-Glücksbuch: Auf den Spuren der Geschichte(n)

(PM) Salzburg, 15.03.2010 - Wer offen für die Faszination und den Reichtum der Natur ist, der kann im Salzkammergut Glück in unendlicher Vielfalt spüren. Die ursprüngliche Landschaft mit ihren vielen Seen, Kult(ur)stätten und Naturschätzen ist die Region mit der weltweit größten Dichte an nachgewiesenen Glücksplätzen. Seit Jahrtausenden werden diese von den Menschen zum Innehalten, Abschalten und Lebensenergietanken genutzt. Wie ernst es den Menschen im Salzkammergut mit ihren Glücksplätzen ist, lässt sich schwarz auf weiß nachlesen: Das Buch „Glück im Salzkammergut“ mit Anregungen zum Glücklichsein ist ein guter Reisebegleiter durch die begnadete Landschaft. Die 18 AutorInnen, vom Rösslwirt Helmut Peter bis zum Psychoanalytiker Christoph Fischer, beschreiben ihre ganz persönlichen Glücksplätze, geben Erfahrungsberichte, Wissen und Ratschläge weiter. Details zu den einzelnen Wanderungen erfahren Interessierte im „Salzkammergut Wanderatlas Glücksplätze“.

Energien spüren im Mondseeland – Mondsee-Irrsee

Das Mondseeland – Mondsee-Irrsee ist reich an mystischen Plätzen: Auf dem Keltenhügel von Oberhofen nördlich des Irrsees, der als Grabstätte eines keltischen Fürsten gedeutet wird, ist ein magischer Zauber zu spüren. Auf dem Kirchenweg zur ältesten Holzkirche Österreichs auf dem Kolomansberg fließen die Energien. Die alte Heilquelle Kolomansbründl wird seit Jahrhunderten bei Augenleiden angewandt. Viele Kapellen und Kirchen, wie die Lindenbauernkapelle, die Radstattkapelle, die Theklakapelle, die Maria-Hilf-Kirche, markieren Punkte, an denen Gläubige ihrer Dankbarkeit Ausdruck verleihen. Zu den landschaftlich besonders kraftvollen Orten zählen das Wildmoos-Hochmoor, das Almplatzl auf der Hofalm, der Helenenweg, der Egelsee, der wildromantische Wasserfall Kreuzstein und die Burggrabenklamm.

„Naturkraftplätze“ rund um den Attersee

Energien versprühen auch die vielen Naturplätze am Attersee: das Gerlhamer Moor mit dem Birnbaum, das Pfarrer Salettl, der Baumriesenweg oder die Reiserbauern Mühle. Die Blutbuche in Weißenbach am Attersee steht an einem ganz besonderen Schutzplatz zwischen hohen Felswänden und steilen Abhängen. Besonders einprägsam ist der „Fünf-Kirchen-Platz” zwischen Abtsdorf und Altenberg. Der Glücksplatz ist umgeben von Eschen, Ahornen und Holundersträuchern und gibt den einmaligen Blick auf die Kirchen von Attersee, Schörfling, Weyregg, Abtsdorf und Kronberg frei. Sagenhaftes erzählen sich die Menschen von den Plätzen im Perngraben, beim Teufelsabflug und beim Fasching-Bauer. Rund um den Attersee wurden mittlerweile acht Naturkraftplätze komplett beschildert, zuletzt der erste Glücksplatz unter Wasser bei der Tauchereinstiegsstelle „Hinkelsteine“.

Glücksplätze an der Wiege der Menschheit

Kaum eine andere Landschaft präsentiert auf wenigen Kilometern so viele atemberaubend schöne Natur- und Sagenplätze wie das Dachstein-Salzkammergut. Ein sagenhafter Hexenplatz liegt beim Wildfrauenloch nahe Gosau, den Aktive über den 1,5 Stunden langen Löckernmoos-Rundwanderweg erreichen. Sehenswert sind auch die Steinbrüche, in denen 500 Jahre lang Schleifsteine abgebaut wurden sowie das Hochmoor mit seiner typischen Vegetation. Für viele Menschen ist Hallstatt als Wiege der Menschheit ein besonders mystischer Ort. Auf der Dammwiese oberhalb des Hallstätter Salzbergs haben schon die Kelten aus Quellsohle Salz gewonnen. Eine Stiege zu einem Stolleneingang und Holzbauten aus der Keltenzeit wurden hier gefunden. Die Schönheit der Dammwiese im Frühjahr ist geradezu berauschend, wie auch „S’Goiserer Platzl am See“ direkt am Ufer des Hallstättersees und das Bauchwehbründl im Kriemoos. Auch Kaiser Franz Josephs Jagdtisch nahe der Chorinskyklause können Entdecker hier aufstöbern.

Perchtenkult und Teufelssagen aus „Grimms Almtal“

Auf dem Kasberg im Almtal sollen Bergfräulein zuhause gewesen sein, welche ihre blütenweiße Wäsche aufhängten und Rosenduft zurücklassend verschwanden, sobald sich jemand näherte. Narzissenduft liegt dagegen im Mai und Juni auf der Irreralm in der Luft. Neben dem wunderschönen Weitblick auf Grünau und das gesamte Almtal beeindruckt das Gebiet mit einem dichten Blütenteppich aus Narzissen. In Heiligenleiten im Almtal gibt es einen Steinbrunnen mit rechtsdrehendem Heilwasser, der seit langer Zeit eine Pilgerstätte für Gläubige ist, die Beschwerden mit den Augen haben. Rings um das Schindlbachgut im Almtal rankt sich eine alte Sage, nach der beim Bau einst der Teufel seine Hände im Spiel gehabt hat. In der Gugulutzkira („Kuckuckskirche“), einer Höhle bei Grünau, soll der Teufel gehaust haben. Als der Pfarrer mit dem Allerheiligsten vor die Höhle trat, riss er das heute sichtbare Loch um zu entkommen. Auf dem Kasberg gibt es eine „Fünffingerlucke“, in der sich Goldschätze befinden sollen, die einst ein „wällisches Mandl“ der Bäckenhubnerin für ihre Gastfreundschaft schenkte. Aber noch niemand hat sie gehoben.

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