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Pressemitteilung

Neue Länder-Studie zur Personaleignungsdiagnostik: Das cut-e Assessment-Barometer 2012/13 erschienen

(PM) Hamburg, 28.06.2013 - Rund 2.500 internationale Personalfachleute aus 15 Ländern haben am cut-e Assessment Barometer 2012/13 teilgenommen. Die aktuelle Studie analysiert ihre Recruitment-Entscheidungen und informiert über weltweite Trends bei der Anwendung von psychometrischen Beurteilungsmethoden bei der Bewerberauswahl. Ein kostenloses Exemplar können Personalfachleute unter www.cut-e.com/assessment-barometer-results-order anfordern.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass weltweit die Eignungsdiagnostik zur Analyse der Bewerberkompetenzen bei der Personalsuche und -entwicklung einen sehr hohen Stellenwert hat. Besonders intensiv nutzen Unternehmen in den Niederlanden, in Norwegen, Schweden, im Vereinten Königreich und Irland verschiedene psychometrische Beurteilungsmodelle. 80 bis 86 Prozent der Unternehmen in diesen Ländern wenden Methoden der Eignungsdiagnostik an. Verglichen mit dem Vorjahresbericht fällt in diesen Ländern die beträchtliche Nutzungszunahme um bis zu 14 Prozent auf. Bei deutschen Unternehmen liegt die Nutzer-Quote bei 63 Prozent. Auch hier wurde mit einem Plus von sechs Prozentpunkten die psychologische Eignungsdiagnostik öfter als im Jahr zuvor eingesetzt.

Trend zum Online-Assessment

Weltweit nutzen insgesamt 61 Prozent aller befragten Unternehmen Eignungsdiagnostik für die Bewerberauswahl und andere Personalmaßnahmen. Holländische Firmen führen die Liste mit 86 Prozent an; Rumänien bildet mit 33 Prozent das Schlusslicht. Bestimmte Länder, die über ein hoch entwickeltes Personalwesen verfügen, setzen nahezu 100 Prozent diagnostische Instrumente und Maßnahmen ein. Dabei geht es vor allem darum, verfeinert zu messen und valide Messergebnisse zu erhalten. Ein weiterer Trend: Je größer das Unternehmen, desto häufiger findet psychometrisches Assessment Anwendung. Dabei ist ein klarer Trend zum Online-Assessment in allen untersuchten Ländern erkennbar. 83 Prozent aller befragten Firmen nutzen ausschließlich online-basierte Testinstrumente oder setzen parallel verschiedene Verfahren ein. Norwegen zeigt von den 15 untersuchten Ländern die höchste Ausprägung mit 88 Prozent beim ausschließlichen Gebrauch der Online-Diagnostik, Spanien mit nur 19 Prozent die niedrigste.

Was messen Unternehmen mit Eignungsdiagnostik?

Unabhängig der Mitarbeiterzahl: Personalverantwortlichen wollen mit der Eignungsdiagnostik die persönlichen Eigenschaften, Talente, Motivation und Kompetenz des Bewerbers aufspüren. Erst in zweiter Linie geht es ihnen um die spezifischen Kenntnisse oder die Berufserfahrung. „Erfahrene Personaler sind auf der kontinuierlichen Suche nach den wahren Erfolgsfaktoren für gute Mitarbeiter und möchten diese nachweisbar messen“, kommentiert Dr. Achim Preuß, Geschäftsführer der cut-e Gruppe, diese Ergebnisse.

Welchen Nutzen erwarten sie vom psychometrischen Online Assessment?

72 Prozent der HR-Verantwortlichen möchten mittels psychometrische Modelle präzise, nachweisbare und verlässliche Aussagen für ihre Personalentscheidungen gewinnen, damit sie das Risiko einer Fehlentscheidung minimieren. Nur jedes zweite Unternehmen möchte eine Leistungseinschätzung prognostizieren oder gerechtere Personalentscheidungen treffen. Das Einsparpotential von Geld oder Zeit scheint eine untergeordnete Rolle zu spielen.

Unternehmen nutzen nach wie vor Psychometrisches Assessment bei Neu-Einstellungen und für die Personalentwicklung ihrer Mitarbeiter, seltener für die Vorauswahl oder einzelne Beförderungsmaßnahmen und kaum für Kündigungsentscheidungen. Auffällig zum Vorjahr ist ein Plus von fast 20 Prozent beim Einsatz für Personalentwicklungsmaßnahmen. „Möglich wäre, dass dieser Trend durch den Fachkräftemangel beeinflusst wird, da heute Unternehmen ihre verfügbaren Mitarbeiter verstärkt weiterentwickeln, anstatt neues Fachpersonal zu suchen“, deutet Andreas Lohff, Geschäftsführer der cut-e GmbH, die ausgeprägte Veränderung.

Insgesamt prüfen Unternehmen vor allem die Eignung von Facharbeitern, Fach- und Führungskräften sowie Auszubildenden. Hier zeigt die Studie deutliche länderspezifische Unterschiede. So führen beispielsweise Deutschland und Irland bei der Bewertung von Auszubildenden die Tabelle an.

Gibt es Handlungsbedarf?

Betrachtet man die Antworten der Firmen, so wird deutlich, dass weltweit nicht alle Personalentscheider einen vollständigen Überblick über die Bandbreite und die Palette der anspruchsvollen Werkzeuge haben, die ihre spezifischen Fragen beantworten und Ergebnisse quantifizieren. „Als Anbieter von online gestützten diagnostischen Assessmentwerkzeugen sehen wir in manchen Ländern noch Bedarf, HR-Verantwortliche vom Nutzen speziell für die Transparenz ihrer Personalentscheidungen zu überzeugen“, meint Dr. Preuß. Das häufig geäußerte Gegenargument, Psychometrie sei teuer, hält er für falsch. „Die einmalige Investition erscheint zwar auf den Cent, aber die Kosten einer Personal-Fehlentscheidung oder eines ineffizienten Prozesses sind weit höher, aber verborgen“, führt Preuß aus.
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