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News, 15.03.2012
Trend zum digitalen Buch
Nachfrage nach E-Reader und E-Books steigt rasant
Elektronische Bücher („E-Books“) erfreuen sich in Deutschland immer größer Beliebtheit: Nach einer GfK-Erhebung hat sich 2011 die Zahl der Deutschen, die ein Lesegerät für digitale Bücher („E-Reader“) besitzen, rund verdreifacht und der E-Book-Umsatz fast verdoppelt.
Da sich die Schriftgröße bei E-Readern beliebig vergrößern lässt, sind E-Books gerade auch für ältere Menschen interessant.
Da sich die Schriftgröße bei E-Readern beliebig vergrößern lässt, sind E-Books gerade auch für ältere Menschen interessant.

Mit einem Umsatzanteil von aktuell rund einem Prozent am gesamten deutschen Buchmarkt sind E-Books zwar in Deutschland bislang noch ein Nischenmarkt. Doch der Umsatz steigt rasant. Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) anlässlich der Leipziger Buchmesse mitteilte, luden deutsche Verbraucher im Jahr 2011 rund 4,7 Millionen E-Books kostenpflichtig aus dem Internet herunter. Der mit den E-Books erzielte Umsatz belief sich der GfK zufolge auf 38 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Zuwachs um 77 Prozent. Bricht man die E-Book-Käuferschaft auf die Gesamteinwohnerzahl von Deutschland nieder, haben den Berechnungen des Instituts zufolge 1,2 Prozent der deutschen Konsumenten ab 10 Jahren im vergangenen Jahr ein digitales Buch gekauft.

„Das Potenzial für E-Books steigt derzeit und dürfte sich mit einer Ausweitung des Angebots an deutschen Titeln noch intensivieren“, so die GfK. Getrieben wird das Wachstum des E-Books-Markts in Deutschland vor allem vom Absatzboom bei E-Readern und Tablets. So besaßen im Januar 2012 bereits rund 1,6 Millionen Bundesbürger ein Lesegerät für digitale Bücher. Das waren rund dreimal so viele wie im Jahr zuvor:  Im Januar 2011 war die Zahl der Besitzer solcher Lesergeräte noch bei 380.000 gelegen. Hinzu kämen der GfK zufolge rund 3,2 Millionen Besitzer von Tablet-PCs, womit sich die Zahl der potenziellen E-Book-Leser in Deutschland auf mittlerweile 5,2 Millionen Menschen summiere.

Der typische E-Book-Käufer ist dem Bericht zufolge zwischen 40 und 49 Jahre alt, verfügt über eine mittlere Ausbildung und gehört zur Gruppe der Besserverdienenden in Deutschland. Auch sind es bislang überwiegend Männer, die zum E-Book greifen, anders als im Buchmarkt insgesamt, wo laut GfK die Frauen das Gros der Kundschaft darstellen. Am beliebtesten sind E-Books aus dem Genre Belletristik. Sie machen aktuell fast 85 Prozent des digitalen Buchmarkts aus. Ganz oben in der Gunst der E-Book-Leser stehen der Erhebung nach, für die die GfK rund 25.000 Verbraucher in Deutschland befragt hat, Bücher rund um die Themenbereiche Krimi/Thriller, Fantasy und Science Fiction.

Nicht nur mit Blick auf E-Books gewinnt das Internet im Buchmarkt immer höheren Stellenwert. So wurde laut GfK im Jahr 2011 bereits ein Viertel des Gesamtumsatzes im deutschen Buchmarkt über den Online-Handel generiert. Vor allem das Geschäft mit Downloads boomt. So setzte die Branche im Jahr 2011 mit Downloads rund um das Thema Freizeit und Entertainment (Musik, Hörbücher, Software, Games, Videos und E-Books ) insgesamt rund 408 Millionen Euro um. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Umsatzzuwachs um 34 Prozent. Die Zahl der verkauften Downloads bzw. Dateien lag mit insgesamt knapp 125 Millionen Stück um 32 Prozent über dem Vorjahresniveau.

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