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News, 04.09.2012
Mittelstandsbarometer auf Talfahrt
Stimmung im Mittelstand verdüstert sich
Die Krisenangst im deutschen Mittelstand greift immer stärker um sich: Laut Mittelstandsbarometer bewerten Deutschlands Mittelständler die Geschäftsaussichten so negativ wie seit drei Jahren nicht. Auch was die aktuelle Lage der Betriebe angeht, zeigte die Entwicklung im August erneut nach unten.
Die Krise trifft den Mittelstand mehr und mehr auf breiter Front - auch die Binnenwirtschaft.
Die Krise trifft den Mittelstand mehr und mehr auf breiter Front - auch die Binnenwirtschaft.
Die Krisenlage in der Eurozone und die sich abschwächende Weltkonjunktur schlagen immer stärker auf den Mittelstand in Deutschland nieder. Wie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) berichtet, gab der im Rahmen des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers ermittelte Gesamtindikator zum mittelständischen Geschäftsklima im August um weitere 3,4 Zähler auf nunmehr 5,9 Saldenpunkte nach. Das war der sechste Rückgang in Folge und ist der tiefste Stand seit Februar 2010 (1,1 Saldenpunkte). Dabei zeigt der Blick auf die verschiedenen Branchen, dass mittlerweile auch die Binnenwirtschaft immer stärker in den Abwärtssog gerät, allen voran der Einzelhandel.

Zwar wird die aktuelle Lage von den kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) im historischen Vergleich betrachtet insgesamt noch immer überdurchschnittlich gut bewertet. Allerdings verschlechterte sich Teilindikator den sechsten Monat in Folge um 3,4 Zähler auf einen aktuellen Stand von 20,4 Punkten und damit auf den tiefsten Wert seit Juni 2010 (14,2 Punkte). Vor allem aber mehrt sich die Befürchtung, dass sich dieser Abwärtstrend verstärken wird. So fallen die Bewertungen zu den Geschäftsaussichten in den kommenden sechs Monaten mit einem Teilindikatorwert von aktuell -8,3 Saldenpunkten so schlecht aus wie seit Juli 2009 nicht mehr (-3,9 Punkte gegenüber Juli 2012).

Vor dem Hintergrund des schwindenden Vertrauens in die Konjunktur und der sich immer stärker verringernden Geschäftsdynamik sanken im August auch die Beschäftigungserwartungen auf breiter Front. Zwar hält sich hier der Indikator trotz eines Rückgangs um 1,9 Zähler nach wie vor im positiven Bereich. Mit einem Stand von nunmehr 6,9 Punkten erreichte allerdings auch dieser ein Zweijahrestief. Der KfW zufolge sei deshalb damit rechnen, dass vom deutschen Arbeitsmarkt in Zukunft deutlich schwächere Impulse für die Konjunktur in Deutschland ausgehen werden als in den vergangenen zwei Jahren.
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