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Mindestlohn in der Zeitarbeit: Größte deutsche Jobbörse der Branche begrüßt die Entscheidung von Regierung und Opposition

Der Mindestlohn in der Zeitarbeit kommt und die größte deutsche Stellenbörse der Zeitarbeitsbranche begrüßt die Entscheidung von Regierung und Opposition
(PM) Berlin, 18.03.2011 - Die Würfel sind gefallen: Regierung und Opposition haben sich auf die Einführung eines Mindestlohnes in der Zeitarbeitsbranche geeinigt. Noch bevor am 01. Mai die Einschränkung der Arbeitnehmerfreizügigkeit fällt und sich damit der deutsche Arbeitsmarkt vollständig für die acht osteuropäischen Staaten, die 2004 der EU beitraten, öffnet, sollen die Lohnuntergrenzen für die Zeitarbeit in Kraft treten.

„Auf diese Weise wird es Zeitarbeitsfirmen aus dem Ausland nicht möglich sein, Arbeitskräfte zu Dumpinglöhnen anzubieten“, ist Sven Konzack, Geschäftsführer der JobTime24 GbR und Betreiber von Timeworkers.de, der größten deutschen Stellenbörse für die Zeitarbeitsbranche, erleichtert. Konzack hat sich bereits Ende vergangenen Jahres für den Mindestlohn in der Zeitarbeitsbranche stark gemacht und sieht auch heute ganz klar die wesentlichen Vorteile der gesetzlichen Regelung. So sei es in erster Linie entscheidend, dass die „schwarzen Schafe“ der Zeitarbeitsbranche durch den einheitlichen Mindestlohn künftig daran gehindert werden, ihre Mitarbeiter auszubeuten. Davon profitieren dann nicht nur die einzelnen Mitarbeiter, auch die Zeitarbeitsbranche insgesamt erfährt einen Imagegewinn in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit.

Osteuropäische Zeitarbeitsfirmen wird durch Einführung des Mindestlohns zudem die Möglichkeit versperrt, ihre Zeitarbeiter zu den in ihren Ländern angesetzten, sehr niedrigen Löhnen bei Kundenunternehmen in Deutschland arbeiten zu lassen. „Dies hätte nicht nur zu einem Ungleichgewicht beim Lohn geführt, die entsprechenden Zeitarbeitsfirmen hätten ihre Dienste auch zu viel günstigeren Konditionen als die deutschen Zeitarbeitsfirmen anbieten können, was eine gravierende Wettbewerbsverzerrung zur Folge gehabt hätte“, erklärt Sven Konzack und macht auf einen dritten, zentralen Punkt aufmerksam. So blieben durch den Mindestlohn tausende Arbeitsplätze in der Zeitarbeitsbranche erhalten, sowohl intern als auch in Hinblick auf die entliehenen Mitarbeiter.

„Insgesamt ist die Einführung des Mindestlohns sehr zu begrüßen, da durch ihn mehr Sicherheit für alle Beteiligten entsteht“, fasst Sven Konzack zusammen.

Weitere Informationen unter www.timeworkers.de
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Herr Sven Konzack
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