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LTE: Nordamerika und Asien haben die Nase vorn

Neuer Mobilfunkstandard ist der Hoffnungsträger der Branche
(PM) Düsseldorf, 23.05.2010 - 21. Mai 2010 - Während die Versteigerungen von sechs Frequenzblöcken bei der Bonner Bundesnetzagentur www.bundesnetzagentur.de für den neuen Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution/4G) bereits die Vier-Milliarden-Euro-Marke überstiegen haben, erwartet die Fachwelt für die nächsten Jahre einen rasanten Anstieg der Nutzerzahlen des neuen Standards - allerdings zunächst für Amerika und Asien. „In fünf Jahren“, so berichtet der Onlinedienst zdnet www.zdnet.de, „wird die Zahl der Nutzer des Mobilfunkstandards LTE auf weltweit über 200 Millionen ansteigen. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie von Maravedis hervor. Das Marktforschungsunternehmen hat dafür Mobilfunkanbieter befragt, die einen Umstieg auf den 3G-Nachfolger planen.“ Vorreiter der LTE-Ausbreitung in den nächsten Jahren würden der nordamerikanische und asiatische Markt sein. „Dort hätten schon 80 Prozent der 25 größten Anbieter einen Netzwerkausrüster mit ersten Tests betraut. Die meisten Unternehmen planten, ihre Netze zwischen 2011 und 2013 umzustellen.“

LTE gilt angesichts der Smartphone-Verbreitung, der ständig steigenden Datenraten im mobilen Internet und dem Bedarf an immer höheren Durchsatzraten durchaus als „Hoffnungsträger der Mobilfunkbranche. Nach dem weltweiten Ausbau der herkömmlichen GSM-Netze und dem Durchbruch von UMTS (auch: 3G) soll der neue Standard nun das nächste große Geschäft werden“, erläutert Gunnar Herrmann in der Süddeutschen Zeitung www.sueddeutsche.de. LTE ermöglicht Experten zufolge mobile Internetgeschwindigkeiten von 100 MBit pro Sekunde, das ist sechs Mal schneller als die DSL-Verbindung im Festnetz.

Auch die Nürnberger Nash Technologies GmbH www.nashtech.com rüstet sich bereits für die LTE-Zukunft. Das Unternehmen verfügt über ein 25 Quadratkilometer abdeckendes UMTS/GSM-Live-Netzwerk, das bereits für LTE vorbereitet ist und Herstellern von mobilen Engeräten, TK-Equipment und Netzwerkkomponenten sowie Netzbetreibern, Content-Providern und Chipherstellern ermöglicht, ihre Lösungen und Produkte auf Stabilität und Performance zu testen. Neben klassischen Handy- und Smartphone-Produzenten verzeichnet das Tochterunternehmen der Harvey Nash Gruppe www.harveynash.de auch Testanfragen der Hersteller von m2m-Lösungen (Maschine zu Maschine) - von der Medizintechnik mit mobiler Patientenüberwachung bis hin zur Maschinensteuerung. „Geschäftskritische und teure Features müssen schließlich reibungslos funktionieren, kritische Punkte beseitigt werden, um akzeptiert zu werden und den Return of Investment zu bringen. Da nützt es nichts, wenn Probleme erst im Betrieb beim Kunden entdeckt werden“, erläutert Dirk Zetzsche, Sales Director bei Nash Technologies. Beim Testen sehe man nicht nur, wie sich ein Produkt verhalte, sondern eben auch, wie das Netz reagiere. Mit diesem privaten Mobilfunknetz könne man Qualität, Stabilität und Zuverlässigkeit in unterschiedlichen Umgebungen und unter verschiedenen Funkbelastungsprofilen wie beispielsweise im Stadtzentrum oder im Straßennetz überprüfen. „Unternehmen können hier spezifische Netzwerkeinstellungen und -konfigurationen optimieren und Geräte, die noch nicht auf dem Markt sind, in einer reellen Mobilfunkumgebung testen, die Leistung von Einzelgeräten sowie die Sprachqualität überprüfen“, so Zetzsche.
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