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Pressemitteilung

LBA scheibt alle Firmen welche sich im Zulassungsverfahren befinden zum 12. Okt. 2012 an

In diesen Tagen wird wieder deutlich, dass die Situation im Rahmen der Zulassung zum Bekannten Versender von vielen Firmen nicht ernst genommen wird und deutliche Risiken für die künftige Wettbewerbsfähigkeit dieser Firmen auf dem Spiel stehen.
(PM) Gröbenzell, 06.11.2012 - Im Rahmen eines Zulassungsaudits, welches letzte Woche durch FR8 solutions GmbH begleitet wurde, war das Statement der LBA Mitarbeiter klar und eindeutig: „Wir haben nicht zu viel zu tun, es fehlt an qualifizierten Sicherheitsprogrammen, im Raum Bayern reichen die zu bearbeitenden Anträge gar noch nur 3 Wochen!“

Aktuell, mit Stand Oktober 2012, ist der Stand der Zulassungen wie folgt:

• Erfolgte Zulassungen, inklusive Betriebsstätten: ca. 560
• Von ca. 980 eingegangenen Sicherheitsprogrammen können 145 nicht auditiert werden, da hier entweder die Unterlagen unvollständig sind oder aber das Sicherheitskonzept nicht schlüssig ist. Dies entspricht einer Quote von knapp 15%!

Im Rahmen einer LBA Befragung, wie auch während der Zulassungsaudits, werden die jährlichen Volumina der Zugelassenen Unternehmen abgefragt. Aktuell wurden ca. 200.000 t von den zugelassenen Unternehmen gemeldet. Dies entspricht einem Volumen von knapp 9% der jährlichen Tonnage, was heißen würde, dass 90% der Luftfracht ab dem 25. März 2013 unsicher bleibt. Auch wenn die Großfirmen welche ihr Volumen noch nicht gemeldet haben hinzukommen würden, hätten wir es mit einer Verringerung der unsicheren Luftfracht auf ca. 85 – 80% zu tun.

Dies wurde vom LBA zum Anlass genommen, alle Firmen welche sich aktuell im Zulassungsverfahren befinden oder einen Antrag auf Zulassung gestellt haben, entsprechend in einem Rundmail anzuschreiben und über die Brisanz des Themas hinzuweisen.

Anbei ein Auszug aus dem Schreiben des LBA:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben gegenüber dem Luftfahrt-Bundesamt (LBA) Interesse an einer Zulassung als bekannter Versender (bV) bekundet. Ein Sicherheitsprogramm sowie die weitergehenden Unterlagen liegen uns derzeit von Ihnen leider noch nicht vor.

Im Hinblick auf die am 25. März 2013 auslaufende Übergangsfrist machen wir Sie darauf aufmerksam, dass die bisher gezeichneten Sicherheitserklärungen an diesem Tag ihre Gültigkeit verlieren werden.

Daraus folgt, dass die Unternehmen, die bis zu diesem Zeitpunkt keine behördliche Zulassung zum bV erlangt haben, ihre Luftfrachtsendungen vor Verladen in ein Flugzeug zusätzlichen Kontrollen (röntgen, durchsuchen von Hand, etc.) unterziehen müssen. Wir bitten dabei zu bedenken, dass eine nachträgliche Kontrolle von Sendungen infolge der physischen Beschaffenheit sowie aus sonstigen Gründen oft nicht möglich ist. Darüber hinaus sind mit diesen Kontrollen Kosten sowie ggf. Zeitverzögerungen verbunden.

Da erfahrungsgemäß im Durchschnitt etwa drei bis sechs Monate für die Erstellung des Sicherheitsprogramms benötigt werden, legen wir Ihnen nahe zu überlegen, ob Sie die behördliche Zulassung als bV benötigen und bei Bedarf die erforderlichen Unterlagen zeitnah einzureichen.

Dabei gilt grundsätzlich: je früher die Unterlagen beim LBA vollständig vorliegen desto schneller kann das Zulassungsverfahren abgeschlossen werden.“

Auch hier noch einmal ausdrücklich der Hinweis über die eventuell auftretenden Probleme durch das Röntgen der Ware. Ebenso ist die ‚Umstellung‘ auf Paketdienste nicht eine Lösung.

Im Rahmen von großflächig angelegten Schulungen, welche an den Standorten München, Nürnberg, Leipzig, Berlin, Hannover, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und Stuttgart durchgeführt werden, hat die FR8 solutions GmbH die Notwendigkeit erkannt und bietet allen Firmen welche eine Zulassung anstreben die notwendigen, vom Luftfahrt-Bundesamt geforderten, Schulungen an.

Eine Übersicht der Schulungstermine unter folgendem Link: www.fr8solutions.com/seminartermine.html

Ebenso stehen die Berater der FR8 solutions GmbH für alle Fragen rund um die Bekannter Versender Zulassung bereit. Von der Erstberatung um die Notwendigkeit der Zulassung zu erörtern über die komplette Übernahme der Arbeiten für die Erstellung der Zulassungsdokumentation bis hin zur Durchführung von Pre-Audits um bereits erstellte Sicherheitskonzepte zu überprüfen.

In einem Gespräch mit Sorin Lascu, Geschäftsführer der FR8 solutions GmbH, wurde noch einmal die aktuelle Situation beschrieben: „Viele Firmen zögern noch ob eine Zulassung beantragt werden soll oder nicht. Viel wichtiger ist jedoch, dass die Notwendigkeit der Zulassung in größeren Firmen oftmals nicht bis in die Geschäftsleitung ‚vordringt‘. Die operative Abwicklung bleibt in der Regel in der Logistik- oder Exportabteilung ‚hängen‘ und diese Bereiche können sich innerhalb des Unternehmens kein Gehör verschaffen. Um eine zielführende Entscheidung zu treffen müssen alle betroffenen Bereiche involviert und in die Prozesse involviert werden.“

Weitere Fragen an folgende, speziell zu diesem Thema eingerichtete E-Mail: bv@fr8solutions.com
PRESSEKONTAKT
FR8 solutions GmbH
Herr Michael Sirtl
Industriestraße 31
82194 Gröbenzell
+49-89-124138540
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FR8 solutions GmbH ist ein Logistikberatungsunternehmen, dass sich u.a. darauf spezialisiert hat, Unternehmen bei der Zertifizierung zum bekannten Versender oder auch AEO (Authorized Economic Operator) zu unterstützen. Neben diesen ...
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