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News, 01.12.2009
Internetnutzung
Firefox stößt Internet Explorer vom Browser-Thron
Nach über zehn Jahren hat Mozialla mit seinem Browser Firefox den bisherigen Platzhirschen Internet Explorer von Microsoft auf Platz zwei verdrängt.
Wie aus der neuesten „WWW-Benutzer-Analyse W3B“ von Fittkau & Maaß hervorgeht, ist Firefox in Deutschland inzwischen der mit Abstand meist genutzte Browser. Danach nutzen im Erhebungszeitraum Oktober/November dieses Jahres 44,2 Prozent der deutschen Internetnutzer die aktuelle Firefox 3.0-Version als Tor zum Internet. Den Browser Internet Explorer 8 von Microsoft hingegen setzte nur ein Viertel (25,5%) der Befragten ein.

Auch alle Versionen des Internet Explorer zusammen genommen, hat Firefox im Browser-Rennen nun die Nase vorn: Der Studie zufolge kommt Mozilla mit seinen Firefox-Versionen auf einen Marktanteil von 45,6 Prozent, während Microsoft als Browser-Anbieter nur noch für 44,4 Prozent der Surfer erste Wahl ist. Abgeschlagen auf dem dritten Platz im Browser-Ranking liegt Apple mit Safari (4,4%), gefolgt von Opera (2,7%) und dem Browser-Neuling Google Chrome, während der einstige Browser-Primus Netscape (0,6%) schon Geschichte ist.

Wenngleich Microsoft Anfang 2006 den Wettlauf mit Firefox aufgenommen habe, sei der Verlust von Marktanteilen Fittkau & Maaß zufolge nicht zu bremsen. Zwar sei der in den vergangenen Tagen angekündigte Internet Explorer 9 nach Meinung der Experten vielversprechend. Die für Dezember erwartete Version von Firefox wird er jedoch nicht einholen können, so die Prognose der Marktforscher von Fittkau & Maaß.

Erschwerend für Microsoft hinzu kommt, dass laut W3B-Studie noch 43 Prozent der Internet Explorer-Nutzer mit einem "alten" Browser surfen – rund 16% nutzen sogar noch die Version 6 aus dem Jahr 2001. Obwohl eine Aktualisierung von Version 7 auf 8 bequem per Systemaktualisierung erfolgen könnte, hat rund ein Viertel der Internet-Explorer-Nutzer dies noch nicht getan. „Aufgrund der aktuellen Dominanz von Firefox dürften alle über den offiziellen HTML-Standard hinausgehenden Erweiterungen, die Microsoft dem Internet Explorer in der Vergangenheit hinzugefügt hat, für Internet Entwickler zukünftig irrelevant sein“, so Fittkau & Maas.

[Quelle: Fittkau & Maas]
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