VOLLTEXTSUCHE
News, 02.03.2018
Verbraucherpreise steigen immer langsamer
Inflation in Deutschland auf 14-Monatstief
Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Februar auf Jahressicht so langsam gestiegen wie seit über einem Jahr nicht mehr. Verantwortlich für weiter rückläufige Inflation sind nahezu stagnierende Energiepreise und ein deutlich schwächer steigende Nahrungsmittelpreise.

Vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zufolge lagen die Verbraucherpreise in Deutschland im Februar 1,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Damit hat sich die Inflation in Deutschland im Februar nach dem letzten Hoch im November letzten Jahres den dritten Monat in Folge abgeschwächt. Zugleich entfernt sich die Jahresteuerungsrate weiter von dem von der Europäischen Zentralbank (EZB) als Preisstabilitätsschwelle definierten Zielwert von knapp unter zwei Prozent. Ökonomen hatten der Nachrichtenagentur dpa-AFX zufolge zwar mit einer weiteren Abschwächung der Inflation gerechnet, allerdings im Mittel der Befragten nur auf 1,5 Prozent. Gegenüber Januar verteuerten sich Waren und Dienstleistungen im Schnitt um 0,5 Prozent.

Vor allem bei Energieprodukten und Nahrungsmittel schwächte sich verlangsamte sich Preisauftrieb weiter deutlich. So blieben die Preise für Energie, nachdem sie im Januar noch auf Jahressicht um 0,9 Prozent gestiegen waren, im Februar gegenüber dem Vorjahresmonat nahezu stabil (+ 0,1 %). Bei Nahrungsmittel schwächte sich der Preisauftrieb noch stärker ab. Hierfür mussten Verbraucher im Februar nur mehr 1,1 Prozent mehr zahlen als im Vorjahresmonat. Im Januar hatte die Jahresteuerungsrate bei Nahrungsmitteln noch 3,1 Prozent betragen. Die Verbraucherpreise für Waren insgesamt lagen im Februar 1,0 Prozent über dem Vorjahresniveau. Hier schwächte sich die Jahresteuerung um ein Drittel ab (Januar: + 1,5 gegenüber dem Vorjahresmonat).

Bei Dienstleistungen blieb die Jahresteuerung dagegen den dritten Monat in Folge stabil. Sie verteuerten sich im Februar wie in den beiden Vormonaten auf Jahressicht im Schnitt um 1,6 Prozent. Bei den Mieten verlangsamte sich der Preisauftrieb allerdings geringfügig. Sie lagen im Februar, nachdem sie zuvor drei Monate in Folge um 1,7 Prozent gestiegen waren, durchschnittlich nur mehr 1,6 Prozent über dem Vorjahresniveau

cs/Destatis, Bild: Andreas Lischka / pixabay

WEITERE NEWS AUS DIESER KATEGORIE
NACHRICHTEN AUS ANDEREN RESSORTS
SUCHE
Volltextsuche





Profisuche
Anzeige
PRESSEFORUM MITTELSTAND
Pressedienst
LETZTE UNTERNEHMENSMELDUNGEN
BRANCHENVERZEICHNIS
Branchenverzeichnis
Kostenlose Corporate Showrooms inklusive Pressefach
Kostenloser Online-Dienst mit hochwertigen Corporate Showrooms (Microsites) - jetzt recherchieren und eintragen! Weitere Infos/kostenlos eintragen
Anzeige
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG