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News, 14.09.2010
IW-Studie
Ausbildung behinderter Jugendlicher rechnet sich
Die berufliche Förderung von jungen Menschen mit Behinderung zahlt sich mittelfristig aus – und zwar sowohl für die Geförderten als auch gesamtwirtschaftlich, wie eine neue Studie belegt.
Berufsbildungswerke ermöglichen jungen Menschen mit Behinderungen und vglw. niedrigen Schulabschlüssen die Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf.
Berufsbildungswerke ermöglichen jungen Menschen mit Behinderungen und vglw. niedrigen Schulabschlüssen die Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf.
Berufliche Fördermaßnahmen für Jugendliche, die eine Behinderung aufweisen, rechnen sich. Das gilt vor allem, wenn mit der Förderung, die überwiegend von der Bundesagentur für Arbeit getragen wird, ein anerkannter Berufsabschluss einhergeht. Das geht aus einer neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln im Auftrag der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) hervor, für die über 1.500 Abgänger aus Berufsbildungswerken über ihren beruflichen Werdegang befragt wurden.

Wie die Studie ergab, sind derzeit 68 Prozent der Absolventen, die in einem Berufsbildungswerk einen Berufsabschluss gemacht haben, als erwerbstätig gemeldet. Bei jungen Behinderten, die keinen Lehrabschluss besitzen, verfügt dagegen nur die Hälfte über einen Arbeitsplatz. Auch finanziell zahlt sich der Abschluss aus: Laut Studie verdienen jene mit Berufsabschluss im Durchschnitt gut 1.600 Euro monatlich und somit rund 300 Euro mehr pro Monat als solche ohne abgeschlossene Berufsausbildung.

„Aufgrund der höheren Wertschöpfung zahlt sich die Investition in die berufliche Rehabilitation aus gesamtwirtschaftlicher Sicht bereits nach zehn Jahren aus“, berichtet das Institut. Gehen die Absolventen indes bis zum 60. Lebensjahr einer Erwerbstätigkeit nach, erwirtschafteten sie dem IW Köln zufolge eine Rendite von knapp zwölf Prozent.

Die IW-Studie „Kosten und Nutzen der beruflichen Rehabilitation junger Menschen mit Behinderungen oder funktionalen Beeinträchtigungen – eine gesamtwirtschaftliche Analyse“ steht für Interessenten kostenlos zum Download zur Verfügung.
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