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News, 19.06.2009
HR-Studie
Personalentscheider forcieren HR- und Krisenkommunikation
Einer aktuellen Studie zufolge erwarten viele Personalverantwortliche infolge der Wirtschaftskrise und des Krisenmanagements im Unternehmen eine sinkende Mitarbeitermotivation und steigende Mitarbeiterfluktuation. Entsprechend genießen die Themen Krisenkommunikation und Talent Management unter Personalern derzeit höchste Priorität.
Laut Kienbaum erwarten knapp drei Viertel der deutschen Personalentscheider, dass die Mitarbeitermotivation durch das Krisenmanagement im Unternehmen sinkt. Mehr als acht von zehn Befragten (84%) wollen dem durch eine intensive HR- und Krisenkommunikation entgegensteuern und so den Leistungswillen und die Mitarbeiterproduktivität im Unternehmen sichern. Das geht aus der „HR-Trendstudie 2009“ hervor, in deren Rahmen die Management Kienbaum Personalentscheider von führenden Unternehmen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz befragt.

„Eine authentische und zeitnahe Kommunikation ist der beste Weg, seine Mitarbeiter in der Krise ans Unternehmen zu binden. Unangenehme Neuigkeiten werden noch verstärkt, wenn sie nicht ehrlich kommuniziert werden“, so Erik Bethkenhagen, Geschäftsführer bei Kienbaum Communications, zu den Studienergebnissen. Ungeachtet der Bemühungen der Personalentscheider, die Kommunikationsmaßnahmen zu intensivieren, befürchteten laut Kienbaum dennoch viele Unternehmen, dass es ihnen nicht gelingt, die eigene Belegschaft bei krisenbedingten Veränderungsprozessen mitzunehmen. Für mehr als die Hälfte der Unternehmen sind dem Bericht zufolge derzeit daher Change und Talent Management die zentralen Herausforderungen im Human Resource Management. „In den nächsten Jahren sieht die Mehrheit der Befragten dort den höchsten Investitionsbedarf“, so Kienbaum.

Senkung der Personalkosten zentrales Thema

In 39 Prozent der Unternehmen genießt die Senkung der Personalkosten oberste Priorität. Rund drei Viertel (72%) reduzieren ihrer Neueinstellungen oder haben einen Einstellungsstopp verfügt. Mehr als die Hälfte baut die Anzahl ihrer Zeitarbeiter ab. Auf den Plätzen folgen dem Bericht zufolge Personalabbau verbunden mit dem Ziel, Kapazitäten anzupassen, die Reduktion variabler Gehaltsbezüge und der Abbau von Personal. Instrumente, wie eine Reduktion der Fixgehälter, HR-Outsourcing oder die Ausweitung der Zeitarbeit im Unternehmen würden hingegen kaum genutzt.

„Trotz dieser aktuellen Maßnahmen sehen 70 Prozent der Unternehmen die Besetzung von Schlüsselpositionen als größte Herausforderung der Personalarbeit in den nächsten drei Jahren“, berichtet Kienbaum. Weiterhin bei Personalverantwortlichen ganz oben auf der Agenda: die Optimierung der HR-Prozesse (49%), gefolgt von den Feldern „Kompetenz- und Skillmanagement“ sowie „Optimierung von HR-Strategie und Controllingprozessen“, in die jeweils 44 Prozent zu investieren planen.

Quelle: Kienbaum

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