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Gründen Frauen anders – weil sie es müssen?

Die Anzahl der gründenden Frauen wächst nur langsam. Wo liegen die Gründe dafür? Fest steht: Das muss sich ändern, sonst geht wichtiges Potential verloren.
(PM) Feldkirchen, 22.04.2016 - Gerade einmal ein Drittel der Gründer in Deutschland sind weiblich – Tendenz nur leicht steigend. Wie so oft liegt die Crux im Detail: Während es teilweise so aussieht, als ob die Zahl der gründenden Frauen zunimmt, wird doch auch deutlich, dass Frauen seltener innovative Ideen verfolgen – und dabei auch deutlich weniger Kapital einsetzen, und entsprechend weniger Umsatz machen.

Ein Grund dafür liegt sicher auch, darin, dass es Frauen in der Gründerszene oft an Vorbildern fehlt. Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung aus dem vergangenen Jahr hat noch einmal deutlich gemacht, dass: „Für die Entscheidung zur Selbstständigkeit sind Rollenvorbilder sehr wichtig.“ Und die fehlen vor allem für Frauen. Aber das ist nicht alles: Zahlreiche Studien zeigen, Frauen gründen und führen anders. Aber nicht unbedingt schlechter. Im Gegenteil: Sie gründen vorsichtiger, ihre Businesspläne sind aber deutlich durchdachter und ihre Unternehmen halten sich in der Regel länger am Markt als die von Männern.

Was wäre, wenn Frauen wesentlich stärker darin unterstützt werden würden, größer zu denken. Die herCAREER setzt an dieser Stelle an. Frauen werden Möglichkeiten geboten zum Austausch, um ihre Projekte, ihre Ideen größer zu denken und zu planen. Die Möglichkeit zum Austausch mit erfolgreichen Unternehmerinnen soll ihnen nicht nur ermöglichen ihr Netzwerk zu erweitern, hier sollen sie sich auch entscheidende Tipps und Kontakte einholen, um erfolgreich durchzustarten.

Auf der herCAREER können die Frauen dabei mit bereits erfolgreichen Gründerinnen ins Gespräch kommen – und auf Augenhöhe mit ihnen sprechen. Zugesagt hat bereits Lea-Sophie Cramer, die Gründerin von Amorelie, die erst im vergangenen Jahr Mutter geworden ist – nur wenige Monate nach dem ProSieben.Sat1 75 Prozent an dem Start-up übernommen hatte.

„Frauen haben unglaubliches Potenzial für Führungspositionen - alles, was sie brauchen, ist die gewisse Portion Mut. Durch das Netzwerken und den Austausch von Erfahrungen können Veranstaltungen wie die herCAREER die nötige Sicherheit verleihen, seine Karriere zu zünden. Ich freue mich schon sehr darauf, die Besucherinnen auf ihrem Karriereweg zu ermutigen und meinen Erfahrungsschatz mit ihnen zu teilen“, sagt Anna Alex von Outfittery. Gemeinsam mit Julia Bösch hat sie vor vier Jahren das Start-up gegründet, das Männer nach einem kurzen Style-Check und einer telefonischen Beratung, mittlerweile sogar per WhatsApp mit zwei individuellen Outfits versorgt. Das Start-up hat in mittlerweile acht europäische Länder expandiert, darunter nach Dänemark, Schweden und Großbritannien.

Für Frauen, die mit dem Gedanken spielen, zu gründen, bietet die herCAREER das passende Umfeld – Neben Lea-Sophie Cramer und Anna Alex haben auch Valerie Bönström (Mrs. Sporty), Jasmin Taylor (JT Touristik) und Andrea Pfundmeier (Secomba) zugesagt. Auf der herCAREER können und sollen Netzwerke und Allianzen entstehen, in denen sich erfahrene Gründerinnen mit Frauen austauschen, die ein eigenes Unternehmen aufbauen wollen. Deshalb legt die Messe einen großen Fokus darauf, auf Augenhöhe miteinander zu sprechen – und nachhaltige Verbindungen zu knüpfen, um das eigene Unternehmen voran zu bringen.

Am Karriere-MeetUp nehmen ausgewählte Verbände, Netzwerke und Unternehmen teil und ermöglichen dabei einen fachlichen und persönlichen Austausch rund um die Karriereplanung. „Wie finde ich einen Investor?“, „Wie skaliere ich mein Business?“ und „Wie platziere ich ein Produkt im Handel?“ können mögliche Fragen sein, die in kleiner Runde beantwortet werden können. Mit dabei sind unter anderem Anna Yona, Gründerin von Wildling Shoes und dreifache Mutter, ebenso wie Franziska Mayer, die mit Catchys eine Metasuchmaschine für Desinger-Second-Hand-Ware aufgebaut hat und dabei Marken von Gucci bis Chanel anbietet. Sie werden mit ihrem Wissen die Teilnehmerinnen unterstützen.

Die herCAREER ist die Messe in Deutschland, die alle Aspekte einer weiblichen und familiären Karriereplanung berücksichtigt – und Frauen da abholt, wo sie im Moment stehen: vor dem ersten Job, vor dem Wechsel des Arbeitsplatzes oder eben vor der eigenen Gründung. Sie geht am 13. und 14. Oktober in München in ihre zweite Auflage. Die Schirmherrschaft haben unter anderem Familienministerin Manuela Schwesig und Ilse Aigner, stellvertretende Ministerpräsidentin und Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, übernommen.

Außerdem werden sich zahlreiche Aussteller präsentieren, die die zahlreichen Produkte, Dienstleistungen und Beratungsangebote der Messe ergänzen. Darunter der Deutsche Gründerverband, die Handwerkskammer München, sowie der Verband deutscher Unternehmerinnen. Neben der Finanzierung werden die Aussteller über die Themen Versicherungsschutz, Patentschutz, über Beratung und Gründungen im Handwerk sowie über das Thema Unternehmensnachfolge informieren.
PRESSEKONTAKT
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Frau Natascha Hoffner
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85622 Feldkirchen
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Veranstalter der herCAREER Über die herCAREER Die Karrieremesse herCAREER ist die erste und einzige Messe Deutschlands, die alle Aspekte einer weiblichen und familiären Karriereplanung berücksichtigt. Die Messe richtet sich an ...
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