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News, 29.03.2012
Einfuhrpreise Februar
Jahresteuerung deutscher Importe weiter rückläufig
Der Anstieg der deutschen Einfuhrpreise hat sich im Februar den fünften Monat in Folge verlangsamt. Besonders Nickel-Importe verbilligten sich auf Jahressicht erheblich.
Auch Rohkaffee-Importe waren deutlich günstiger als im Jahr zuvor.
Auch Rohkaffee-Importe waren deutlich günstiger als im Jahr zuvor.
Der Preisdruck im deutschen Außenhandel lässt weiter nach. Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zufolge verteuerten sich nach Deutschland eingeführten Güter im Februar im Durchschnitt um 3,5 Prozent. Damit hat sich die Jahresteuerung deutscher Importe binnen von fünf Monaten um knapp die Hälfte abgeschwächt (September: +6,9%). Im Februar 2011 hatte die Jahresveränderungsrate noch 11,9 Prozent betragen. Gegenüber dem Vormonat verteuerten sich die deutschen Einfuhren im Schnitt um 1,0 Prozent. Von Down Jones Newswires befragten Analysten hatten allerdings mit einer etwas stärkeren Abschwächung der Teuerung gerechnet und für Februar nur einen Anstieg der Einfuhrpreise binnen Jahresfrist um 3,3 Prozent sowie auf Monatssicht um 0,8 Prozent prognostiziert.  Im Januar war die Jahresveränderungsrate bei 3,7 Prozent und im Vormonat bei 3,9 Prozent gelegen.

Weiter hoher Preisdruck bei importierte Energie

Einen wesentlicher Anteil  des erhöhten Einfuhrpreisniveaus im Februar war auf die Preisanstiege bei importierter Energie zurückzuführen, die sich im Schnitt auf Jahressicht um 17,0 Prozent und gegenüber Januar erneut um 0,4 Prozent verteuerte.  Ohne die Preiserhöhungen bei Energie wären die Einfuhrpreise nur um 1,4 Prozent und damit weniger als halb so stark auf Jahressicht gestiegen. Am stärksten legten die Preise für Erdgas zu, für das Importeure 20,5 Prozent mehr zahlen mussten als im Februar 2011 (-0,4% gegenüber Januar). Mineralölerzeugnisse verteuerten sich im Februar binnen Jahresfrist um 19,1 Prozent und allein gegenüber Januar um 3,9 Prozent. Für (rohes) Erdöl mussten Importeure 17,0 Prozent mehr zahlen als im Jahr zuvor. Hier stiegen die Preise gegenüber Januar sogar um 4,5 Prozent.

Deutlich unter dem Niveau des Vorjahresmonats lagen dagegen unter anderem die Preise für importierte Eisenerze, die sich im Februar auf Jahressicht um 8,3 Prozent  verbilligten (-1,5% gegenüber Januar).  Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen kosteten ebenfalls erheblich weniger. Sie kosteten 7,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat (+1,3% gegenüber Januar).  Importierte Nicht-Eisen-Metallerze verbilligten sich auf Jahressicht um  5,7 Prozent (+2,8%% gegenüber Januar).  Die Preise für Nicht-Eisen-Metalle und entsprechendes Halbzeug lagen im Februar durchschnittlich 4,4 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats (+2,5% gegenüber Januar). Besonders starke Preisrückgänge wies der Index bei Nickel aus, für das Importeure 23,1 Prozent weniger zahlen mussten als im Vorjahr (+3,7% gegenüber Januar). Auch Aluminium und Kupfer verbilligten sich deutlich gegenüber Februar 2011 (-8,8 bzw. -6,3%).
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