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Ein mitreißendes Abenteuer über die Rettung der Trollwelt

(PM) Berlin, 18.03.2015 - „Die Jagd nach dem magischen Lexikon“ ist eine spannende Geschichte, in der sich das Trollmädchen Sofia auf eine abenteuerliche Reise in die Menschenwelt begibt. Bei Albert findet sie schließlich das magische Lexikon, das ihr helfen soll, ihre Großmutter von dem Fluch zu befreien. Acht Wünsche muss Sofia nun Albert erfüllen. Nur so gelangt sie in den Besitz des Buches.

In der Trollwelt herrschen chaotische Zustände, seit die Trolle verflucht wurden und nicht mehr lesen dürfen. Trollmädchen Sofia ist verzweifelt: Sie liebt Bücher, und für sie gibt es nichts Besseres als gute Geschichten. Um ihre geliebte Großmutter Piranhia von dem Fluch zu befreien, muss sie das magische Lexikon finden und dem jungen, einsamen Genie Albert, dem das Lexikon gehört, acht Wünsche erfüllen.

Mithilfe der Wünsche lernt Albert den Wert von Freundschaften kennen und freundet sich ausgerechnet mit seinem Todfeind Sebastian an. Die unvorhersehbaren Nebenwirkungen der Wünsche bewirken allerdings, dass Alberts schwangere Mutter überstürzt ins Krankenhaus gebracht werden muss. Der letzte noch verbliebene Wunsch stellt Albert vor die Wahl: Mutter oder Kind? Findet Albert durch die Hilfe seiner neuen Freunde einen Ausweg?

Leseprobe

Sofia runzelte die Stirn. Hielt Umma sie für blöd? Von ihr empfand sie das nicht als Schmeichelei. »Ich weiß, was Schallwellen sind. Ich habe etwas darüber gelesen, genau wie über Meereswellen. Leider sah ich das Meer nie wirklich, nur in Büchern. Dort habe ich es auch gehört und gerochen und der Meeresmelodie gelauscht. Diese Wasserlieder befinden sich noch immer irgendwo in den Gängen meiner Lauschlappen. Ich wünsche mir so sehr, das Meer anzuschauen. Allein dafür will ich in die Menschenwelt. « »Papperlapapp, du solltest nicht so viel lesen! Und unterbrich mich nicht. Wo war ich gerade? Ach ja, dennoch lieben die Menschen ihre Fernsehgeräte. Unvorstellbar! Wie festgezaubert hocken sie davor und hören und sehen sich endlose, nichtssagende Gespräche an. Dabei können sie
nicht einmal mitreden. Sie nennen das Talkshows. Trotzdem hat es Trolle gegeben, die mit diesen blässlichen Wesen Junge bekommen haben. Kaum zu glauben! Sie…«

Ungeduldig trat Sofia von einem Fuß auf den anderen. Weshalb konnte ihr Umma kein echtes Bild der Menschenwesen schildern? Außerdem waren die auf keinen Fall langweilig. Aber wenn sich Piranhia in ein Thema verbissen hatte, litt sie an akutem Sprechreiz. »Umma, warum ist das Lesen für uns verboten? Wir haben doch eine riesige Bücherei. Wofür sind Bücher denn sonst da? «, unterbrach Sofia Piranhias Redeschwall. Umma nickte und kratzte sich unter den Achseln. »Tja, das ist eine lange Geschichte. Sie sind schon eine Ewigkeit hier. Du darfst die Buchdeckel bewundern. Welcher Troll sie angeschleppt hat? Was weiß ich. Das mit dem Lesen ist so eine Sache …« Sofia spitzte die Lauschlappen. Umma war manchmal wirklich widerlich. Entweder sprudelten völlig belanglose Worte aus ihrem Maul oder sie schwieg sich aus – und das grundsätzlich, wenn es interessant wurde.

»Umma, du weißt, warum. Das sehe ich dir an. « »Hm.« »Also was?« Sofia versuchte, Pianhia mit ihrem Blick zu zwingen. Ohne Erfolg. »Trollregel Nummer zwei oder acht – egal: Ein Troll hinterfragt Trollregeln nicht! « »Umma, hör auf damit!« »Tja, bei allen Trollen und Potzblitz dem Pickel, ich gebe es nur ungern zu: Ich …, es …« Sie verschloss die Lippen. Sofia wartete schweigend. Eine Minute verging, noch eine und einige mehr. »Ich bin daran schuld«, flüsterte Piranhia und starrte zu Boden. »Was?« Sofias Gesichtsfarbe wechselte von Lila zu Gelbweiß. Piranhia senkte den Kopf noch weiter und hauchte: »Ja, du hast recht, ich weiß alles darüber.« Sie machte eine Pause und blickte immer noch nach unten. »Meinetwegen ist das Lesen allerstrengstens verboten. Stell dir vor, damals wäre ich um ein Trollhaar aus unserem Bau verbannt worden. Nur meiner Herkunft und meinem eindrucksvollen Äußeren verdanke ich, dass ich bleiben durfte. «

Sabine Kampermann
Die Jagd nach dem magischen Lexikon

1. Auflage ca. 190 Seiten, Softcover
Print: ISBN 978-3-944266-11-4
€ 12,90
E-Book: ISBN 978-3-944266-12-1
€ 7,99

Erhältlich in jeder Buchhandlung, im Online-Buchhandel sowie bei www.hnb-shop.de
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