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News, 20.04.2017
Rückläufiger Papierverbrauch
Digitalisierung lässt Papierverbrauch in Unternehmen sinken
Digitale Kommunikation statt Briefpost, digitale Akten statt Papierdokumente – deutsche Unternehmen verbrauchen immer weniger Papier, zeigt eine aktuelle Umfrage.
Treiber für den rückläufigen Papierverbrauch ist u.a. ein verstärkter Trend zur digitalen Archivierung.
Treiber für den rückläufigen Papierverbrauch ist u.a. ein verstärkter Trend zur digitalen Archivierung.
Die Digitalisierung lässt den Papierverbrauch in Unternehmen sinken. Wie eine Umfrage des Digitalverbandes Bitkom ergeben hat, haben in den vergangenen zwölf Monaten rund vier von zehn Unternehmen in Deutschland (38 %) ihr Druckaufkommen reduziert. Mehr als jedes zweite Unternehmen (58 %) will zudem in absehbarer Zeit seine Briefpost ganz durch digitale Kommunikation ersetzen, rund ein Drittel (32 %) hat sogar schon überwiegend von Papier- auf Digitalpost umgestellt. Auch die digitale Archivierung ist in Unternehmen immer stärker auf dem Vormarsch. So hat bereits fast jedes zweite Unternehmen mit 20 oder mehr Beschäftigten neuere Papierdokumente teilweise digitalisiert (46 %). In rund jedem fünften Unternehmen sind papierbasierte Dokumente aktuell sogar schon überwiegend digitalisiert, bei fast jedem zehnten Unternehmen (8 %) trifft das sogar bereits auf alle Dokumente in Papierform zu.

„Viele Prozesse innerhalb eines Unternehmens lassen sich dank digitaler Technologien und der richtigen Software vollständig ohne Papier abwickeln. Sei es ganz einfach E-Mails zu verschicken statt Briefe, die Arbeitszeit per App zu erfassen oder Rechnungen elektronisch zu verwalten“, so Jürgen Biffar, Vorstandsvorsitzender des Kompetenzbereichs Enterprise Content Management im Bitkom. „Indem sie von Papier auf digitale Dokumente umsteigen, können Unternehmen ihre Geschäftsprozesse sehr viel schneller und effizienter gestalten. Das spart Geld – und schont auch noch die Umwelt.“

Auch rechtlich wird Unternehmen und Behörden der Weg zur rein digitalen Dokumentenverwaltung geebnet. Am 29. März hat das Bundeskabinett das Gesetz zur Durchführung der eIDAS-Verordnung der EU verabschiedet. Das darin enthaltene „Vertrauensdienstegesetz“ erleichtert die Verwendung sogenannter elektronischer Vertrauensdienste – dazu zählen zum Beispiel die digitale Unterschrift, elektronische Zeitstempel oder das elektronische Behörden-, bzw. Firmensiegel. Die Verordnung sorgt dafür, dass elektronische Dokumente EU-weit als rechtsgültig anerkannt werden.

Noch basieren die Geschäftsprozesse in den meisten Unternehmen allerdings zum Großteil auf Papier. So erfolgen in drei Viertel der befragten Unternehmen (75 %) die Hälfte oder mehr Geschäftsprozesse derzeit noch papierbasiert. In rund jedem fünften Unternehmen (19 %) basieren sogar aktuell noch alle Geschäftsprozesse auf Papier.

cs/Bitkom
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