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News, 09.10.2012
Digitaler Lese-Boom
Markt für E-Reader in Deutschland explodiert
Digitale Lesergeräte für E-Books, so genannte E-Reader, entwickeln sich in Deutschland mehr und mehr zum Kassenschlager. Laut BITKOM wird sich der Absatz von E-Readern in Deutschland 2012 mehr als verdreifachen.
Der E-Reader-Markt in Deutschland boomt. Nach einer Prognose des Hightech-Branchenverbandes BITKOM werden 2012 in rund 800.000 dieser mobilen Lesegeräte für digitale Bücher über Deutschlands Ladentheken gehen. Gegenüber dem Vorjahr ist das Absatzplus von 247 Prozent (2011: 230.000 Stück). Der Umsatz mit E-Readern dürfte dem Verband zufolge 2012 um 163 Prozent auf 77,8 Millionen Euro steigen (2011: 29,6 Mio. Euro). „Der Markt für E-Reader und den entsprechenden Inhalten, allen voran E-Books, steht vor dem Durchbruch“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Im kommenden Jahr erwartet der Verband, dass sich der E-Reader-Boom in Deutschland fortsetzt, demnach sich der Absatz 2013 um weitere 78 Prozent auf 1,4 Millionen Stück erhöhen wird. Beim Umsatz geht der Verband im kommenden Jahr von einem weiteren Anstieg um 65 Prozent auf 128,5 Millionen Euro aus.

Ein Grund für den E-Reader-Boom in Deutschland ist aus Sicht des BITKOM das gegenüber Tablet-Computern deutlich niedrigere Preisniveau der speziell auf E-Books ausgerichteten Geräte. So liege der Durchschnittspreis von E-Readern zurzeit bei 97 Euro. Damit kosten die Geräte dem Verband zufolge durchschnittlich ein Viertel weniger als im Jahr 2011 (-24%). E-Reader in der Einstiegsklasse gebe es bereits sogar ab 50 Euro. „Die Kombination aus preiswerten Geräten und attraktiven Inhalten wird für die Kunden immer interessanter“, erklärte Rohleder. Ein weiterer Vorteil, der E-Reader für Leseratten attraktiv macht, ist dem Verband nach, dass die Geräte deutlich leichter als Tablets seien und in der Regel über sehr kontrastreiche Bildschirme verfügten, die sich insbesondere für das Lesen von Texten sehr gut eigneten. Hinzu kommt, dass die Akkus bei Geräten, deren Bildschirme auf der so genannte E-Ink-Technologie aufsetzen, deutlich länger halten als bei Tablets. „Dagegen verfügen E-Reader bei weitem nicht über die multimedialen Fähigkeiten von Tablet Computern, zum Beispiel für die Darstellung von Videos“, so der Verband.
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