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News, 13.03.2012
Umsatzschub im Handwerk
Deutsches Handwerk 2011 mit stärkstem Umsatzwachstum seit langem
Die gute Konjunktur in Deutschland hat 2011 den Umsatz im zulassungspflichtigen Handwerk so stark steigen lassen wie seit rund 20 Jahren nicht mehr. Das höchste Umsatzplus verzeichneten die Handwerke für den gewerblichen Bedarf.
Wachstums- und Beschäftigungsmotor im deutschen Handwerk waren vor allem die industrienahen Gewerbegruppen sowie der Bau.
Wachstums- und Beschäftigungsmotor im deutschen Handwerk waren vor allem die industrienahen Gewerbegruppen sowie der Bau.
Der Bauboom und der Höhenflug der deutschen Industrie hat im vergangenen Jahr das deutsche Handwerk wieder zurück auf die Erfolgsspur gebracht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtet, erzielte das zulassungspflichtige Handwerk im Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzplus von 7,1 Prozent.  Ein ähnlich starkes Umsatzwachstum hatte es im deutschen Handwerk zuletzt in den Boomjahren der deutschen Wiedervereinigung gegeben. Im Vorjahr waren die Umsätze des deutschen Handwerks nach ihrem Einbruch um 5,0 Prozent im Krisenjahr 2009 lediglich um 0,6 Prozent gestiegen. Der Umsatzschub im Handwerk schuf auch neue Jobs. So waren 2011 im zulassungspflichtigen Handwerk 0,6 Prozent mehr Personen tätig als im Jahr 2010.

Dem Statistikamt zufolge konnten alle sieben Gewerbegruppen des zulassungspflichtigen Handwerks ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr steigern. Den stärksten Umsatzanstieg meldeten die Handwerke des gewerblichen Bedarfs mit einem Zuwachs um 12,7 Prozent. Hierunter fallen unter anderem industrienahe Gewerbezweige wie beispielsweise Metallbauer und Feinwerkmechaniker.  Zweitgrößter Gewinner war das Bauhauptgewerbe, das ebenfalls ein zweistelliges Umsatzwachstum um 10,3 Prozent auswies, gefolgt vom Kraftfahrzeuggewerbe mit einem Umsatzplus von 7,7 Prozent. Im Ausbaugewerbe (z.B. Installateure, Heizungsbauer, Elektrotechniker, Maler und Lackierer)  überstieg der Umsatz das Vorjahresniveau um 3,9 Prozent, im Lebensmittelgewerbe um 3,0 Prozent und im Gesundheitsgewerbe um 2,0 Prozent. Die geringste Nachfragedynamik verzeichneten mit einem Umsatzplus von 1,5 Prozent die Handwerke für den privaten Bedarf (u.a. Friseure, Textilreiniger, Steinmetze und Steinbildhauer).

Die stärkste Beschäftigungsdynamik zeigte sich ebenfalls in den Handwerke des gewerblichen Bedarfs, in denen 2,0 Prozent mehr Menschen tätig waren als im Vorjahr. Im Bauhauptgewerbe und im Ausbaugewerbe erhöhte sich die Beschäftigung um jeweils 1,1 Prozent, im Kraftfahrzeuggewerbe um 0,7 und im Gesundheitsgewerbe um 0,4 Prozent. In den Handwerken des gewerblichen Bedarfs und im Lebensmittelgewerbe verringerte sich dagegen die Beschäftigung 2011 gegenüber dem Vorjahr um 2,8 bzw. 1,0 Prozent.
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