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News, 13.02.2018
Ein- und Ausfuhrrekord
Deutsche Exporte und Importe mit neuem Allzeithoch
Die deutsche Wirtschaft hat 2017 so viel exportiert wie nie. Am stärksten legten die Exporte in die Euroländer zu. Auch die Importe erreichten ein neues Rekordniveau.
Rund 58,6 Prozent der deutsche Exporte gingen in die Länder der Europäischen Union (EU) und hiervon fast zwei Drittel in die Euroländer.
Rund 58,6 Prozent der deutsche Exporte gingen in die Länder der Europäischen Union (EU) und hiervon fast zwei Drittel in die Euroländer.
Rekordjahr für den deutschen Außenhandel: Im Jahr 2017 hat die deutsche Wirtschaft Waren im Wert von 1,279 Billiarden Euro exportiert und damit ihre Ausfuhren gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2016 noch einmal um 6,3 Prozent gesteigert. Gleichzeitig führte die deutsche Wirtschaft mit Importen im Wert von 1,035 Billiarden Euro so viele Waren ein wie nie zuvor, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden mit. Dabei legten die Importe mit einem Zuwachs um 8,3 Prozent noch stärker als die Exporte zu. Der Boom im deutschen Außenhandel setzte sich auch im Dezember fort. Hier verzeichnete die deutsche Exportwirtschaft auf Jahressicht ein Ausfuhrplus von 3,9 Prozent. Demgegenüber stand ein Zuwachs der Importe um 5,0 Prozent.

„Das Wachstum im deutschen Außenhandel verdanken wir der weltweiten konjunkturellen Belebung. Die Nachfrage nach deutschen Produkten zog auf allen Kontinenten deutlich an. Besonders freuen wir uns jedoch über den wirtschaftlichen Aufschwung in Europa“, kommentierte Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), die Rekordzahlen im deutschen Außenhandel. „Gleichwohl muss anerkannt werden, dass diese Erfolge in Deutschland hart erarbeitet wurden und nicht viel über die strukturellen Herausforderungen in Deutschland aussagen.“

Euroländer Exportmotor Nr. 1


Stärkster Absatzmarkt für die deutsche Exportwirtschaft bleiben weiterhin die Länder der Europäischen Union (EU). In sie versandten deutsche Unternehmen Waren im Wert von 750,0 Milliarden Euro. Das ist Zuwachs gegenüber dem Rekordjahr 2016 um 6,3 Prozent. Die Importe aus den EU-Mitgliedsstaaten erhöhten sich mit einem Einfuhrvolumen von 682,5 Milliarden Euro sogar um 7,9 Prozent. Besonders starke Exportzuwächse verzeichnete die deutsche Wirtschaft in den Euroländern. Hier überstiegen die deutschen Ausfuhren mit einem Gesamtvolumen von 471,4 Milliarden Euro das Vorjahresniveau um 7,2 Prozent. Die Importe in die EU-Mitgliedsstaaten, die nicht der Eurozone angehören, beliefen sich auf 278,7 Milliarden Euro. Das war ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um 5,1 Prozent.

Aber auch außerhalb Europas, in den sogenannten Drittländern, liefen die Geschäfte bestens. Hier summierten sich die Warenlieferungen deutscher Unternehmen insgesamt auf einen Wert von 529,4 Milliarden Euro. Das ist gegenüber 2016 ein Ausfuhrplus von 6,3 Prozent.

In der deutschen Außenhandelsbilanz ergab sich damit für 2017 unter dem Strich ein Überschuss von 244,9 Milliarden Euro. Damit fiel der Saldo etwas geringer als im Vorjahr aus. Im Jahr 2016 hatten die Exporte die Importe um 248,9 Milliarden Euro überstiegen und damit in der deutschen Außenhandelsbilanz für einen Rekordüberschuss gesorgt.

cs/Destatis/BGA, Bild: Rainer Nicolai / flickr
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