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News, 13.01.2014
Ausfuhren weiter im Aufwind
Deutsche Exporte setzen Rekordkurs fort
Die deutsche Wirtschaft hat im November ihre Exporte den dritten Monat in Folge steigern können. Auch die Ausfuhren in die Eurozone legten zu.
Während die Ausfuhren in die Länder außerhalb Europas im Jahresvergleich stagnierten, legten die Exporte in die EU deutlich zu.
Während die Ausfuhren in die Länder außerhalb Europas im Jahresvergleich stagnierten, legten die Exporte in die EU deutlich zu.


Die deutsche Exportwirtschaft hat nach den Rekordausfuhren im Oktober weiter an Dynamik gewonnen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden bekannt gab, führte die deutsche Wirtschaft im November Waren im Wert von 94,6 Milliarden Euro aus. Das waren kalender- und saisonbereinigt 0,3 Prozent mehr als im Monat zuvor. Im Oktober hatten die Exporte mit einem Gesamtvolumen von 99,1 Milliarden Euro die bis dahin gültige Rekordmarke von März 2012 (98,7 Mrd. Euro) überstiegen und damit ein neues Allzeithoch erreicht. Gegenüber November 2012 erhöhten sich die deutschen Ausfuhren um 1,0 Prozent.

„Der deutsche Außenhandel arbeitet sich weiter aus der Stagnation heraus. Mehr Dynamik können wir dann in Verlauf des neuen Jahres erwarten“, kommentierte Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), die Außenhandelszahlen. „Die Zielländer in und außerhalb Europas profitieren davon, dass wir genau die Investitionsgüter im Angebot haben, die sie für ihre weitere Entwicklung dringend brauchen“, so der BGA-Chef weiter.

Export in Drittländer stagniert

Hoffnung auf weiter steigende Exporte im Jahr 2014 machen vor allem die Ausfuhrzahlen in die Europäische Union (EU). Sie lagen im November bei einem Gesamtvolumen von rund 53,4 Milliarden Euro. Das waren 1,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zugleich war es der dritte Monat in Folge, dass die Exporte in die EU das Vorjahresniveau überstiegen. Erstmals legten auch die Ausfuhren in Eurozone-Länder wieder zu. Sie erhöhten sich auf Jahressicht mit Lieferungen im Gesamtwert von rund 34,3 Milliarden Euro um 0,1 Prozent. Im Oktober hatten sie das Vorjahresniveau noch 0,1 Prozent unterschritten. Vor allem aber in den EU-Mitgliedsstaaten außerhalb der Eurozone legten die Exporte deutlich zu. In diese führten deutsche Exporteure im November Waren im Wert von 19,1 Milliarden Euro aus. Das ist gegenüber November 2012 ein Ausfuhrplus von 4,9 Prozent. Die Länder außerhalb der Europäischen Union, die lange Zeit im deutschen Export der Wachstumsmotor waren, orderten dagegen im November genauso viel als im Vergleichszeitraum 2012. Hier blieben die Exporte mit einem Gesamtvolumen von rund 41,2 Milliarden Euro auf Jahressicht konstant.

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