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News, 11.08.2015
"Full-Time" im Netz
Deutsche 40 Stunden wöchentlich im Internet
Das Internet nimmt im Privatalltag in Deutschland immer größeren Raum ein: Eine Studie nach ist mittlerweile jeder Deutsche fast sechs Stunden täglich online. Bei den über 60-Jährigen sind es immerhin bereits knapp 30 Stunden in der Woche, die auf das Internet entfallen.
Rund zwei Drittel sehen durch den Digitaltrend die Gefahr von negativen Folgen für persönliche Beziehungen (Bild: panthermedia.net / Peter Bernik)
Rund zwei Drittel sehen durch den Digitaltrend die Gefahr von negativen Folgen für persönliche Beziehungen (Bild: panthermedia.net / Peter Bernik)
40 Stunden in der Woche – so viel verbringt inzwischen jeder Deutsche durchschnittlich mit Aktivitäten im World Wide Web, und das das ganze Jahr hindurch. Das hat die aktuelle Postbank-Studie „Der digitale Deutsche und das Geld“ ermittelt. Die meiste Zeit verbringen die Berliner mit der Nutzung digitaler Medien. Sie sind sogar im Durchschnitt 50,6 Stunden in der Woche online. Besonders online-affine Nutzergruppen kommen sogar im Schnitt auf 54 Stunden wöchentliche Online-Zeit. Bundesweites Schlusslicht sind die Bayern. Hier sind es nur knapp 36 Stunden, die in der Woche auf das Internet & Co. entfallen.

Mehr als jeder Zweite auch mobil im Web


Die längste Online-Nutzungsdauer ermittelte die Studie bei den 18- bis 24-Jährigen. Sie bringen aktuell im Durchschnitt wöchentlich knapp 52 Stunden mit der Nutzung digitale Medien zu. Aber auch die Altersgruppe 60plus ist mittlerweile online sehr aktiv. Hier sind es immerhin bereits knapp 30 Stunden in der Woche, die auf Surfen, Online-Shopping, Videos und Kommunikation im Internet entfallen. Mit Blick auf die Geschlechter liegen Frauen und Männer bei der Online-Nutzungsdauer nahezu gleichauf.


Am häufigsten genutztes Endgerät zum Surfen und zur Online-Kommunikation ist der Erhebung nach der Laptop. Hierüber gehen 68 Prozent der Deutschen ins World Wide Web. Immer öfter erfolgt der Gang ins Internet jedoch mobil per Smartphone. Hiermit sind aktuell bereits fast sechs von zehn befragten Deutschen (57 %) regelmäßig online, und das im Durchschnitt immerhin bereits rund 18 Stunden in der Woche. Bei den besonders technik-affinen Deutschen, den sogenannten Digital Natives und den Early Adopters, ist das Smartphone mit einer Online-Nutzerquote von 84 Prozent bereits als Endgerät zum Surfen, Shoppen und zur Online-Kommunikation die erste Wahl. Auch Tablet-Computer sind auf dem Vormarsch:  Mit einem solchen geht inzwischen rund ein Drittel aller Deutschen (32 %) online, bei den digitalen Trendsettern sind es sogar 44 Prozent, die mit einem Tablet regelmäßig online sind.

privat kommunizieren die Deutschen über mehrere digitale Kanäle. Überraschendes Ergebnis der Studie: Die klassische SMS ist als privater Kommunikationskanal weiter beliebt, fast zwei Drittel der digitalen Deutschen nutzen sie zum Austausch mit Familie und Freunden. Am häufigsten wird aber per Instant Messenger wie z.B. WhatsApp (73 Prozent) kommuniziert, gefolgt von E-Mail (67 Prozent) und Social Media (65 Prozent).

Digitale Kommunikation nimmt zu, WhatsApp inzwischen klare Nr. 1

Wie aus der Studie zudem hervorgeht, nimmt die digitale Kommunikation im Alltag eine immer größere Bedeutung ein. So gaben in der Befragung 34 Prozent der Deutschen an, heute öfter online zu kommunizieren als vor einem Jahr. Bei den digitalen Trendsettern trifft das sogar auf die Hälfte der Befragten zu. "Ein Ende dieser Entwicklung ist hier noch nicht in Sicht, aber der Trend wird sich wahrscheinlich verlangsamen", so Laucks. Darauf deutet auch ein weiteres Ergebnis hin: Bei vielen Deutschen steigt der Wunsch nach persönlichem Kontakt. So meinen knapp zwei Drittel der Befragten (64 %), dass durch die zunehmende Online-Kommunikation die Qualität persönlicher Beziehungen leidet. Entsprechend lehnt es gut die Hälfte (53 %) nach eigener Auskunft ab, ständig digital erreichbar zu sein.

Auch von den technik-affinen Online-Nutzern wird die digitale Kommunikation nicht nur als Segen angesehen. So befürchten hier gut sechs von zehn Befragten (61 %) durch die Verlagerung der Kommunikation auf digitale Medien negative Folgen für persönliche Beziehungen.

"Die Studienergebnisse verdeutlichen, dass die Menschen in Deutschland noch dabei sind, das für sie subjektiv passende Maß an digitaler Kommunikation zu definieren. In Bezug auf ihre Bankgeschäfte ist aber heute schon klar, dass Menschen ein durchdachtes Multikanal-Angebot erwarten. Dieser Trend wird sich fortsetzen", so Laucks.

cs/Postbank
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