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News, 18.08.2015
Deutlicher BIP-Zuwachs
Deutsche Wirtschaft legt weiter zu
Das Wachstum der deutschen Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal beschleunigt. Motor des deutschen Bruttoinlandsproduktes (BIP) war vor allem der deutsche Außenhandel. Weitere Wachstumsimpulse kamen erneut auch vom privaten Konsum.
Die anhaltende Shopping-Lust der Deutschen steuert weiterhin zum Wirtschaftswachstum.
Die anhaltende Shopping-Lust der Deutschen steuert weiterhin zum Wirtschaftswachstum.
Die deutsche Wirtschaft bleibt auf moderatem Wachstumskurs. Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge wurden im zweiten Quartal in Deutschland saison- und kalenderbereinigt Waren und Dienstleistungen im Wert von insgesamt rund 754 Milliarden Euro hergestellt. Das ist preis-, saison- und kalenderbereinigt ein Zuwachs gegenüber dem 1. Quartal des Jahres um 0,4 Prozent. Damit hat sich das Wachstum des deutschen Bruttoinlandsproduktes (BIP) auf Quartalssicht leicht beschleunigt (Q1/2105: + 0,3 %). Zugleich war es das vierte Quartal in Folge, in dem die deutsche Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Quartal gewachsen ist. Einen BIP-Rückgang gab es zuletzt im zweiten Quartal vergangenen Jahres, als die deutschen Wirtschaft nach vier Quartal des Wachstums und einem Wachstumsschub zu Jahresbeginn (Q1/2014: + 0,7 %) geringfügig um 0,1 Prozent an Fahrt verlor.

Den größten Wachstumsbeitrag lieferte im zweiten Quartal der deutsche Außenhandel. Hier legten die Exporte begünstigt durch einen schwachen Euro sehr viel stärker zu als die Importe, was zu einem hohen Überschuss und damit Außenbeitrag führte. Vor allem der Export von Waren legte dem Statistikamt zufolge „deutlich zu“. Gestützt wurde das Wachstum zudem von weiter steigenden Konsumausgaben der Verbraucher und des Staates. Bei den Investitionen schwächte sich dagegen die Dynamik ab. Vor allem in Bauten wurden deutlich weniger investiert als zu Beginn des Jahres. „Zudem gab es einen merklichen Vorratsabbau“, so das Statistikamt.

Auf Jahressicht erhöhte sich die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal real sogar um 1,6 Prozent. Auch hier beschleunigte sich das Wachstum des deutschen BIP im Quartalsvergleich. Im ersten Quartal 2015 hatte der BIP-Zuwachs auf Jahressicht nur 1,2 Prozent betragen. Wie die Statistikbehörde weiter mitteilte, belief sich die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland im zweiten Quartal auf 42,8 Millionen. Das waren 175.000 Erwerbstätige mehr als im zweiten Quartal 2014 und entspricht einem Zuwachs binnen Jahresfrist um 0,4 Prozent.

cs/Destatis

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