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News, 29.11.2007
IT und Telekommunikation
DSL-Hype hält weiter an – Preiswettbewerb setzt TK-Anbieter unter Druck
Die Zahl der DSL-Anschlüsse steigt in Deutschland weiter an. Mulimediale Dienste wie beispielsweise Internet-TV und Web 2.0-Portale wie YouTube machen die Breitbandtechnologie für viele Online-Nutzer mittlerweile unverzichtbar. Gleichzeitig setzt der steigende Preiskampf in der TK-Branche die Telekommunikationsanbieter immer stärker unter Druck, mit Mehrwertdiensten ihr Portfolio aufzuwerten.­
Im Mai 2007 gab es weltweit 200 Millionen DSL-Kunden. Auch in Deutschland ist der DSL-Boom ungebrochen. So werden zum Jahreswechsel rund 18 Millionen Deutsche über einen DSL-Anschluss im Internet vertreten sein. Ohne Breitbandanschluss surfen, das ist für viele Nutzer unvorstellbar, zumal die Preise für das DSL-Vergnügen ständig sinken. Obschon sich die Anbieter bei den Preisen immer weiter unterbieten und die Margen sinken, versprechen sich die Breitbanddienstleister auch für die Zukunft gute Geschäfte: Was der reine Anschluss nicht mehr hergibt, sollen Mehrwertdienste kompensieren. Das zeigen die Ergebnisse der Studie „TELCO-Trend“, im Rahmen derer Steria Mummert Consulting in Kooperation mit TelekTalk Entscheider aus Telekommunikationsbranche zu den Entwicklungen im Markt befragt hat.

Angetrieben von neuen Diensten wie Voice-Over-IP, Internet-TV und Video-on-Demand ebenso wie dem Web 2.0-Hype steigt auch der Bedarf an immer höheren Bandbreiten immer weiter an. So zeichne sich nach Auskunft der Steria Mummer Consulting allein die Web 2.0-Plattform YouTube für zehn Prozent des gesamten Datenverkehrs im Internet verantwortlich. Wie das Beratungsunternehmen berichtet, wird beispielsweise IP-TV in fünf Jahren in über zwei Millionen deutschen Haushalten vorzufinden zu finden sein. Entsprechend rückten Unterhaltungsdienste auch immer stärker in den Fokus der DSL-Anbieter. Und das aus gutem Grund: Die Margen für reine DSL-Anschlüsse gehen immer weiter in den Keller. Da das Breitband-Internet immer mehr zur Commidity-Lösung werde, so Mummert Consulting, habe ein ruinöser Preiswettbewerb eingesetzt, in Folge dessen die Profite schmelzen.

Um dem Preiskampf entgehen zu können, gilt es für TK-Anbieter, sich vom Wettbewerb zu differenzieren. Eine Differenzierung als Preisführer scheidet der Steria Mummert Consulting zufolge dahingehend aus. Auf einem derart niedrigen Niveau sei eine solche kaum mehr möglich. Hinzukomme, dass die Technik mittlerweile soweit ausgereift sei, dass sich die Breitbandanschlüsse qualitativ für Kunden nicht mehr unterscheiden ließen. Auch der Service sei vergleichbar, genauso wie die Angebote bei Triple- und Quadruple-Play. Von daher gingen viele Telekommunikationsanbieter dazu über, sich über Zusatzdienste als Mehrwertanbieter zu präsentieren. Dazu gehörten unter anderem mediale Inhalte und Unterhaltungsservices über Internetportale ebenso wie Downloadseiten. Um das eigene Angebot aufzuwerten, suchten DSL-Anbieter darüber hinaus verstärkt die Kooperation mit starken und bekannten Marken. Für die TK-Anbieter wird es der Steria Mummert zufolge in Zukunft darauf ankommen, noch stärker in ihr Markenimage zu investieren und Kunden Produkte als Erlebnis und Lösung zu präsentieren.

Der Berichtsband zur Studie „TELCO-Trend“ ist zum Preis von 75,00 Euro zzgl MwSt. erhältlich und kann online über die Website der Steria Mummert Consulting bestellt werden.

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