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News, 23.07.2015
Lösungen für Zugriffsmanagement gefragt
Cloud- und Mobile-Boom erzeugt „URL-Madness“
Immer mehr Softwareanwendungen kommen als sogenannte „Software as a Service“ (SaaS) aus der Cloud. Zugleich beginnt das Management der wachsenden Zahl an SaaS- und Mobile-Lösungen sowohl IT-Abteilungen als auch Endanwender mehr und mehr zu überfordern, zeigt eine neue Studie. White Paper: Mobile Geräte erfolgreich & effizient managen
Kundendatenbanken, BI-Anwendungen - immer häufiger erfolgt der Zugriff auf Business-Anwendungen mobil (Bild: panthermedia.net / Dmitriy Shironosov).
Kundendatenbanken, BI-Anwendungen - immer häufiger erfolgt der Zugriff auf Business-Anwendungen mobil (Bild: panthermedia.net / Dmitriy Shironosov).

Was vor Jahren noch unvorstellbar schien, ist heute Realität: Große wie kleine und mittelständische Unternehmen stellen ihren Mitarbeitern für deren Arbeit unterschiedlichste Geräte sowie professionelle Cloud-Lösungen zur Verfügung. Der Grund: es gibt immer mehr hilfreiche SaaS-Anwendungen, mit denen sich das tägliche Business besser und schneller umsetzen lässt. Die Crux daran ist allerdings, dass all die Software auch gemanaged werden will. So haben aktuell bereits knapp sechs von zehn befragten Unternehmen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz (58 %) inzwischen mehr als 10 externe SaaS- und Mobile-Applikationen im Einsatz, ergab jetzt eine Studie von Matrix42 zum Identity- und Access-Management in Unternehmen. In weiteren 12 Prozent der Firmen werden sogar bis zu 30 Cloud-basierter Softwarelösungen genutzt. Meist genutzte Cloud-Anwendung mit einem Anteil von mehr als 20 Prozent ist Microsoft Office 365. Dahinter folgen mit 17 Prozent der (Online-)Storage-Dienstanbieter Dropbox, SAP (14 %) und Google Apps (13 %).

„Da diese Art zu arbeiten sehr flexibel und damit erfolgreich ist, werden die Anzahl und die geschäftliche Nutzung von SaaS- und Web-Anwendungen voraussichtlich auch in Zukunft weiter steigen“, so Oliver Bendig, Chief Technical Office (CTO) bei Matrix42. „Schließlich liegen die Vorteile für Anwender und Unternehmen auf der Hand: Web- und SaaS-Apps sind jederzeit und überall verfügbar und können über alle Geräte genutzt werden. Für die IT-Abteilungen entstehen hierdurch aber neue Herausforderungen bzgl. Zugriffskontrolle und Bereitstellung von Apps“, konstatiert der Technik-Chef des Arbeitsplatzmanagement-Lösungsspezialisten.

Den starken Bedeutungszuwachs von SaaS- und Web-Anwendungen zeigt auch der Umstand, dass 23 Prozent der Unternehmen in den kommenden zwölf Monaten einen starken Zuwachs solcher Lösungen in der eigenen IT erwarten. „Das wiederum verursacht andere Herausforderungen: Die Anwender müssen sich zu viele unterschiedliche Kennwörter und Nutzerkennungen merken. Hinzu kommt, dass es für klassische Anwender schwierig ist, sich alle für die Arbeit erforderlichen Web-Adressen zu behalten“, so Matrix42. „Amerikanische Analysten bezeichnen diesen Zustand bereits als „URL-Madness“. Gleichzeitig wird die Benutzerverwaltung in den unterschiedlichen SaaS Anwendungen für die IT immer komplexer und unübersichtlicher.“

Identiy- und Access-Management gefragt

Was das Management der Cloud-Anwendungen erschwert, ist unter anderem, dass in den Unternehmen kaum noch zwischen geschäftlicher und privater Nutzung differenziert wird. So gaben in der Studie beispielsweise 49 Prozent der Firmen an,  dass die private Software-Lösungen wie etwa Evernote oder Dropbox auch im Geschäftsalltag zum Einsatz kommen. Wenn man zudem bedenkt, dass laut Forrester die Unternehmen bis Ende des Jahres durchschnittlich bis zu 66 verschiedene SaaS-Anwendungen im Einsatz haben werden, wird klar, vor welchen Herausforderungen Anwender und IT-Verantwortliche stehen.

Eine Möglichkeit, der zunehmenden „URL-Madness“ entgegen zu wirken und die Zugriffskontrolle im Cloud- und Mobile-Zeitalter erfolgreich zu bewältigen, sieht die Mehrheit der befragten Unternehmen in sogenannten Identity- und Access-Management-Lösungen. Knapp 60 Prozent der Unternehmen können sich die Implementierung einer solchen Lösung vorstellen. Ein Viertel der Befragten äußert sich sogar mit einem eindeutigen „Ja“ zur Einführung einer zentralen Managementlösung für Nutzerkonten und Kennwörter, von der sie sich nachhaltige Erleichterungen versprechen.

Für die "Mobile Geräte erfolgreich & effizient managen" wurden im März 2015 auf der CeBIT in Hannover insgesamt 1.019 Unternehmen befragt. Die vollständige Whitepaper kann kostenlos unter https://www.matrix42.com/de/produkte/my-workspace/ angefordert werden.

cs/Matrix42

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