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Pressemitteilung

CDU/CSU-Mittelstandskongress sieht „Blühende Landschaften“ nach 20 Jahre Deutsche Einheit

(PM) Berlin, 19.11.2010 - CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag nutzte einen am 10. November 2010 gemeinsam mit der CDU-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses im Reichstagsgebäude veranstalteten Kongress zur deutschen Einheit, um die Bedeutung des deutschen Mittelstandes für ganz Deutschland und insbesondere für die neuen Bundesländer hervorzuheben. In einer Diskussionsrunde von Mittelstands- und Wirtschaftsvertretern unter der Moderation des Bundestagsabgeordneten Frank Steffel wurde anschließend die Entwicklung der letzten 20 Jahre sowie die aktuellen Chancen und Herausforderungen des deutschen Mittelstandes pointiert erläutert.

Vor rund 300 Gästen aus dem gesamten Bundesgebiet, darunter viele Vertreter von Mittelstandsvereinigungen sowie kleiner und mittlerer Unternehmen, sprach CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder von „Blühende Landschaften“, die bereits vielerorts in Ostdeutschland entstanden seien. Die vergangenen 20 Jahre seien laut Kauder auch und gerade in wirtschaftlicher Hinsicht eine Erfolgsgeschichte. An ihr habe die mittelständische Wirtschaft einen erheblichen Anteil. Blühende Landschaften hatte Altkanzler Helmut Kohl dem Osten nach der Wiedervereinigung in Aussicht gestellt.

Der Fraktionsvorsitzende der Berliner CDU-Fraktion, Frank Henkel, wies auf die besonderen Chancen für die Berliner Wirtschaft hin, die der Fall der Mauer eröffnet habe. So habe beispielsweise das örtliche Handwerk von dem enormen Nachholbedarf im Infrastrukturbereich in Berlin und seinem Umland unmittelbar profitiert. Berlin habe heute beste Chancen auf Wachstum. Unternehmensfreundliche politische Verhältnisse und ein für Investoren günstiges Klima seien dafür allerdings unverzichtbare Grundvoraussetzung.

Ost- und Westdeutschland seien in den vergangenen 20 Jahren bereits stark zusammengewachsen, stellte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand, Michael Fuchs, fest. Ostdeutschland verfüge heute über eine hochmoderne und leistungsfähige Infrastruktur. Dies sei unverzichtbare Grundvoraussetzung für ein freiheitliches Wirtschaftssystem mit privatem Unternehmertum. In der Wirtschafts- und Finanzkrise habe sich die ostdeutsche Wirtschaft als bemerkenswert robust erwiesen. Künftige Herausforderungen bestünden vor allem im Fachkräftemangel und im demografischen Wandel. Als Industrieland benötige Deutschland zudem auch künftig faire und international wettbewerbsfähige Standortbedingungen, beispielsweise in der Energiepolitik.

Unter der Moderation des Bundestagsabgeordneten Frank Steffel diskutierten Ernst Hinsken, der erste stellvertretende Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand (PKM), der stellvertretende PKM - Vorsitzende Christian Freiherr von Stetten, der stellvertretende Vorsitzende der AG Wirtschaft, Andreas Lämmel, der Hauptgeschäftsführer der IHK Berlin, Jan Eder, und der Unternehmer und Leiter des IHK-Kompetenzteams „Mittelstand“ der IHK Berlin, Karsten Schulze, sowie der Berliner Senator für Wirtschaft und Technologie a. D., Wolfgang Branoner, über die Erfahrungen der Wiedervereinigung. Man war sich einig, dass die Zeit seit der Wiedervereinigung bestens genutzt worden sei. Die richtigen Weichenstellungen vorausgesetzt, bestünden beste Chancen die noch bestehenden Unterschiede zwischen Ost und West zügig weiter abzubauen. Ein Gespür für unternehmerische Chancen und Freiräume, unterstützt durch gezieltes Engagement in Forschung und Entwicklung, möglichst geringe Bürokratie und vor allem durch Bildungsmaßnahmen seien dafür der richtige Mix.
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Die Deutsche Einheit ist für Ostdeutschland auch in wirtschaftlicher Hinsicht eine Erfolgsgeschichte. Der beispiellose Wandel nach 40 Jahren sozialistischer Planwirtschaft ist offenkundig. Nicht mehr ineffiziente Staatsunternehmen prägen ...
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