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Fachartikel, 20.10.2014
SEO-Hebel Linkbuilding
Fünf Dos and Don’ts beim Linkaufbau
Der Linkaufbau gehört zu den wichtigsten Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung („Search Engine Optimization“, kurz SEO). Für das sogenannte Linkbuilding gelten allerdings gewisse Regeln, die beachten werden sollten.
Linkbuilding hat zum Ziel, die Anzahl und die Qualitt der Backlinks – also externen Links, die auf die eigene Website verweisen – zu erhhen. Denn eine Domain, die von anderen Webseiten empfohlen wird, signalisiert fr Google Wichtigkeit und Relevanz. Das wirkt sich positiv auf das Suchmaschinenranking aus. bertriebenes Linkbuilding kann dagegen zu Verlusten im Ranking oder sogar zum Ausschluss aus dem Google-Index fhren. Hier zehn Dos and Don’ts, die beim Linkaufbau beachtet werden sollten.

Top 5 Dos beim Linkbuilding

1. Natrlicher Linkaufbau durch guten Content

Auf guten, originellen Content wird gern verlinkt. Diese simple Wahrheit ist heute wichtiger denn je. Nur hochwertige Inhalte mit echtem Mehrwert berzeugen andere Internetnutzer, auf diese als Quelle zu verweisen. Natrlicher Linkaufbau dauert zwar lnger, ist dafr aber nachhaltiger und aus SEO-Sicht viel wertvoller.

2. Auf die Qualitt der Links achten

Qualitt ist das oberste Gebot: Ein einziger, aber qualitativ hochwertiger Link auf einer serisen, gut gerankten Website bringt oft mehr als zehn Verlinkungen auf minderwertigen Domains, die Google schlielich als Spam herabstufen knnte. Daher macht es Sinn, sich potenzielle Link-Kandidaten im Vorfeld der Linkbuilding-Manahmen immer genauer anzuschauen: Wie ist das Gesamtbild der Website – wirkt sie seris, ist sie inhaltlich ansprechend und benutzerfreundlich gestaltet?

3. Themenrelevanz beachten

Themenrelevante Links von dritten Webseiten haben ein hohes Gewicht fr Google: Daher gilt es darauf zu achten, dass eine thematische bereinstimmung oder eine hnlichkeit zwischen der verweisenden Seite und der Zielseite sowie den dort verffentlichten Inhalten besteht. Ein Beispiel: Ein Backlink auf eine Fashion-Website sollte also im Idealfall von Mode-Blogs und nicht von Automobil-Portalen kommen. Dennoch ist auch hier Vorsicht geboten, denn ausschlielich thematisch passende Links wirken unnatrlich. Ein ausgewogenes Linkprofil ist entscheidend.

4. Backlinkprofil kontinuierlich prfen

Im Rahmen eines fortlaufenden Link-Screenings werden eingehende Links von Webseiten auf die eigene Website und die der Mitbewerber analysiert. Hilfreich dabei sind solche Tools wie die SISTRIX Box oder die XOVI Suite. Empfohlen wird, in regelmigen Abstnden Links und die verlinkenden Domains manuell zu berprfen, um Abstrafungen durch Google zu verhindern. Durch die Beobachtung der Mitbewerber-Links lassen sich zudem Potenziale fr das organische Linkbuilding identifizieren.

5. Schlechte Links manuell abbauen

Schdlingsbekmpfung im Netz: Wenn schlechte Links aufgedeckt wurden, ist Handeln angesagt. Man kann sich bei dem Betreiber der jeweiligen Website melden und ihn darum bitten, den Link zu lschen. Wenn keine Link-Entfernungen mehr erwirkt werden knnen, bleibt nur noch eine Lsung: ber das Disavow Tool von Google kann man schdliche Links fr ungltig erklren.

Top 5 Don’ts im Linkbuilding

1. Links kaufen

Strker denn je gilt: Finger weg vom Linkkauf. Denn dieser verstt gegen die Google-Richtlinien fr Webmaster und kann schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen. Suchmaschinen wie Google sind in der Lage, bestimmte Muster bei gekauften Verlinkungen zu erkennen und dementsprechend zu reagieren. Im schlimmsten Fall droht eine Abstrafung. Sogar der Ausschluss der Website aus dem Suchmaschinen-Index kann die Folge sein.

2. Exzessiven Linktausch betreiben


Wer massenhaft Links tauscht, begibt sich auf dnnes Eis. Durch die immer ausgefeilteren Google-Algorithmen ist anzunehmen, dass so etwas frher oder spter von Google entdeckt und mit Rankingverlust sanktioniert wird. Das Risiko ist besonders hoch, wenn der Linktausch grtenteils innerhalb von Websites erfolgt, die thematisch gar nicht zu der eigenen Domain passen.

3. Einseitiger Linkaufbau

Abwechslung ist das, was zhlt: Google & Co. sehen und bewerten die Herkunft der Links. Daher wundert es nicht, dass eine Linkstruktur, die viele Backlinks aus immer der gleichen Domain oder dem gleichen IP-Netzwerk zusammensetzt, Misstrauen bei den Suchmaschinen erwecken kann. Webseitenbetreiber sollten fr Linkvielfalt sorgen, sodass in ihrem Linkprofil klassische Content-Links, aber auch Blog- oder Artikel-Links sowie Social-Signals aus mglichst unterschiedlichen Domains vorzufinden sind.

4. Relevanz durch Ankertexte erreichen

Ein Ankertext soll so kurz wie mglich den Inhalt der angeklickten Website zusammenfassen. Richtig gewhlt kann damit die Relevanz einer Website fr einen bestimmten Suchbegriff erhht werden. Wenn aber Ankertexte zu viele Keywords enthalten und wenn eine Website berproportional hufig mit keywordoptimierten Ankertexten von dritten Websites empfohlen wird, ist das fr Google ein Warnsignal. Menschen sind faul. Wenn zu viel taktische berlegung in die Wahl der Ankertexte gesteckt wird, sieht das fr Google nach Manipulation aus. Der optimale Ankertext soll intuitiv gewhlt werden und natrlich wirken.

5. Linkaufbau ber kostenfreie Verteiler und Portale betreiben

Im Internet gibt es Hunderte von Content-Plattformen, auf denen Unternehmens- oder Produktnews, Pressemitteilungen und Wissenswertes kostenlos verbreitet werden knnen. Wer solche Portale fr die Streuung von Backlinks nutzt, kann sich schnell die Finger verbrennen. Einmal abgesehen davon, dass es sich dabei um Duplicate Content handelt, sollten Links in solchen Meldungen nur sehr vorsichtig eingesetzt werden. Am natrlichsten wirken Links zur Startseite. Je spezieller der Link und die Zielseite sind, desto unseriser wird es aus Sicht von Google.
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Marian Wurm ist geschäftsführender Gesellschafter und Gründer der Löwenstark Online-Marketing GmbH. Löwenstark gehört zu den führenden Fullservice Agenturen für Online-Marketing. Das Leistungsspektrum umfasst ...
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