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Kunden-Bearbeitungskosten im Visier

Die Kosten eines Kundenauftrages für Material oder Vorlieferanten sind rasch beziffert, die Aufwendungen für Vertrieb, Kundenbetreuung und Service dagegen nicht, obwohl diese Kosten über Gewinn oder Verlust eines Kunden entscheiden.
(PM) Hamburg, 26.04.2012 - Welche Eigenschaften haben "gute" Kunden aus Sicht des Lieferanten? Sie kaufen regelmig und in reichlichen Mengen, fragen nicht viel, bezahlen rechtzeitig, empfehlen einen weiter, erteilen klare Auftrge und fordern keine aufwndige Betreuung.

Serviceleistungen fr Kunden, die von aufwendig erstellten und gestalteten Angeboten bis hin zur Auftragsabwicklung, Reklamationsbearbeitung und berwachung des Zahlungseinganges reichen knnen, verursachen Kosten, die in der Produktkalkulation zumeist nicht bercksichtigt werden. Diese fallen naturgem in verschiedenen Abteilungen an, wie z.B. Vertrieb, Kundenberatung, Projektierung, Fertigung, Rechnungswesen, Rechtsabteilung, Produktentwicklung, Qualittssicherung und Geschftsfhrung. Hierber gibt es in Unternehmen kaum ausreichende Transparenz, nicht einmal fr die Kosten der normalen Auftragsabwicklung. Selbst einfache Schtzungen werden nur selten vorgenommen. Dabei knnten diese durchaus hilfreich sein, um Kunden profitabler zu bedienen.

Ein Beispiel zur Auftragsbearbeitung mag dies verdeutlichen: ein Unternehmen erhlt von Kunden pro Quartal einen umfangreichen Auftrag, der den Kundenbedarf fr diesen Zeitraum abdeckt. Die Kosten der Auftragsbearbeitung fr diesen Kunden lassen sich an den Arbeitsplatzkosten des Mitarbeiters festmachen: Personalkosten, Raumkosten einschlielich Energie und Ausstattung, EDV-Kosten fr Hardware und Software, Kommunikationskosten und Materialverbrauchskosten. Je nach Feinheit der aufgefhrten Kostenarten pro Kostenstelle "Kundenberatung" werden diese Kosten nach Kostenarten monatlich und kumuliert jhrlich ermittelt und den Kostenstellenleitern bereitgestellt.

Die anteiligen Kosten fr die Bearbeitung eines Kundenauftrages lassen sich ber den geschtzten Zeitbedarf hierfr dann hinreichend genau berechnen. Interessant wird dann der Vergleich mit den Kosten der Auftragsbearbeitung fr einen Kunden , der ber das Jahr verteilt jede Woche einen Kleinauftrag erteilt. Dieser mag im Vergleich zum greren Auftrag eine geringere Bearbeitungszeit beanspruchen, aber sie wird ungleich hufiger beansprucht: 4 Auftragsbearbeitungen kosten deutlich weniger als 50. Wenn nicht mit angemessenen Mindermengenaufschlgen kalkuliert wird, sind diese kleinen Kundenauftrge oft verlustreich nach Gesamtkosten, insbesondere der Auftragsbearbeitung und Rechnungsstellung.

Mit der Methodik des RapidBusinessModeling gelingt es auf der Basis der vorhandenen Daten der Kostenstellen, der Kundenauftragsdaten und der gekauften Produkte und Dienstleistungen mit den geschtzten Zeitangaben fr die Bearbeitung von Kunden, die grob typisiert wurden. Buchhalterische Genauigkeit ist hier weder gefordert noch notwendig, um zu hinreichend genauen Kostenzuordnungen zu gelangen. In der downloadbaren Prsentation (Kundenprofitabilitt Teil 2) erhalten Interessenten einen Einblick in die Ausgangsdaten und in Auswertungen der Kundenprofitabilitt nach Vollkosten.
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