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Wenn der Rücken schmerzt – Effiziente Lösungen für Rückenpatienten

Welcher Therapieansatz bietet eine wirkliche Lösung? Experte des Frankfurter Wirbelsäulenzentrums beantwortet Fragen zum Thema
(PM) Bonn, 28.01.2010 - Frankfurt - Dr. med. Ralf Wagner – Wirbelsäulenchirurg - leitet das Wirbelsäulenzentrum Bethanien. Das innovative Zentrum hat sich die Behandlung von Wirbelsäulenbeschwerden zur Aufgabe gemacht.

Moersdorf Consulting, Unternehmensberatung für Praxen und Kliniken führt zum Thema ein Interview mit Dr. med. Ralf Wagner, einem der führenden Experten auf dem Gebiet der endoskopischen Bandscheiben-Operationen und seinem Kollegen Dr. med. Zouheir Al-Fil, Facharzt für Chirurgie und Neurochirurgie sowie Wirbelsäulenchirurg.

Andrea Moersdorf:
Herr Dr. Wagner, Herr Dr. Al-Fil, eine Wirbelkanalverengung zählt zu den häufigsten Erkrankungen der Wirbelsäule im Alter. Sie tritt besonders im Lendenbereich oder im Bereich der Halswirbelsäule auf. Patienten leiden unter Rückenschmerzen und ausstrahlenden Schmerzen im Bereich der Beine. Was ist die Ursache dafür?

Dr. med. Ralf Wagner:
Durch den aufrechten Gang des Menschen ist die untere Lendenwirbelsäule mechanisch hoch belastet. Degenerative Veränderungen sind alters- und belastungsabhängig und in leichten Ausprägungen weit verbreitet. Es ist dabei weniger die Frage, ob sie sich entwickeln, sondern mehr die Frage, wie schnell die Verengung fortschreitet und ob sie Beschwerden verursacht.

Andrea Moersdorf:
Welche Bereiche der Wirbelsäule können von solchen degenerativen Veränderungen betroffen sein?

Dr. med. Zouheir Al-Fil:
Während der Verschleiß der Bandscheibe eine typische Erkrankung der Generation 40-50plus ist, kann ab dem 6. Lebensjahrzehnt eine zunehmende Einengung der Wurzelkanäle oder des Wirbelkanals auftreten. Es handelt sich dabei um knöcherne Sporne, die von den Hinterkanten der Wirbelkörper in den Spinalkanal ragen. Verdickte Bänder engen den Raum für Rückenmark und Nervenwurzeln zusätzlich ein. Dies ist häufig an der Halswirbelsäule der Fall.

Hier unterscheiden wir zwei Bereiche, die die Betroffenen überwiegend einschränken: Die knöcherne Einengung des Halswirbelkanals, diese macht sich meistens durch Ungeschicklichkeit und Lähmungserscheinungen an den Armen und in den Händen bemerkbar und kann ein staksiges Gefühl und einen unsicheren Gang zur Folge haben.
Die Arthrose der kleinen Wirbelgelenke der Lendenwirbelsäule und eine Verdickung des gelben Bandes sind hingegen häufig Ursache einer Einengung des Wirbelkanals im Lendenbereich. Der Fachbegriff lautet lumbale Spinalkanalstenose.

Andrea Moersdorf:
Das heißt die Beschwerden treten überwiegend bei älteren Menschen auf?

Dr. med. Ralf Wagner:
Ganz genau, bei dieser degenerativen Erkrankung der Wirbelsäule verengen knöcherne Anbauten den Wirbelkanal und schränken die Motorik und Sensorik der Betroffenen drastisch ein.
Spinalkanalstenosen sind bei älteren Menschen in den Industrienationen keine Seltenheit. Bisher werden sie, wenn möglich, in Vollnarkose offen mikrochirurgisch operiert, was meist die Stabilität der Wirbelsäule wesentlich beeinträchtigt und das umliegende Gewebe entsprechend traumatisiert.

Andrea Moersdorf:
Welche Beschwerden treten denn konkret auf, wenn wir von der Lendenwirbelsäule sprechen?

Dr. med. Ralf Wagner:
Typisch sind Schmerzen und Kribbeln in beiden Beinen, vor allem beim längeren Gehen. Dies ist der Grund, weswegen die Gehstrecke im Laufe der Jahre immer kürzer wird. Oft beobachten wir, dass zuletzt nur noch wenige Meter zurückgelegt werden können.

Andrea Moersdorf:
Dr. Al-Fil, welche Lösungen bieten Sie für Ihre Patienten im Wirbelsäulenzentrum?

Dr. med. Zouheir Al-Fil:
Wir im Wirbelsäulenzentrum Bethanien bieten eine schonende operative Methode mit hohem Wirkungsgrad. Wir operieren nach einer neuen endoskopischen Methode („Schlüsselloch-Technik“), die einengendes Knochenmaterial unter direkter endoskopischer Sicht durch das Zwischenwirbelloch vollständig entfernt. Bei unserer Methode ist der Patient in Lokalanästhesie und der Zugang zur Stenose wird durch einen Fingernagel großen Hautschnitt ermöglicht. Umliegendes Gewebe wird kaum verletzt. Mit endoskopischen Fräsern und Meißeln werden Osteophyten entfernt, sodass die behandelten Patienten bereits wenige Stunden nach dem Eingriff wieder die Klinik verlassen können.

Andrea Moersdorf:
Welchen Nutzen hat der Patient von dieser neuen endoskopischen Bandscheibenoperationstechnik?

Dr. med. Ralf Wagner:
Zunächst entsteht lediglich eine kleine und kaum sichtbare Narbe. Auf dem Zugangsweg zum Bandscheibenvorfall kommt es nur zu einer ganz geringen Gewebsverletzung, das Risiko einer Nervenverletzung ist bei dieser Methode ausgesprochen gering.

Andrea Moersdorf:
Dr. Al-Fil, wer betreut Ihre Patienten und an wen können sich interessierte Betroffene wenden?

Dr. med. Zouheir Al-Fil:
Unser starkes Team besteht aus Dr. med. Ralf Wagner als Facharzt für Orthopädie und Wirbelsäulenchirurg, unserem jungen Kollegen Dr. med. Peer Joechel, Oberarzt Wirbelsäulenzentrum Bethanien und mir, Dr. med. Zouheir Al-Fil, Facharzt für Chirurgie, Facharzt für Neurochirurgie.
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