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News, 28.01.2014
Weniger Haushaltsabfälle
Deutsche erzeugen weniger Müll
In deutschen Privathaushalten fällt immer weniger Abfall an, der nicht in irgendeiner Weise wiederverwertet wird. Auch weil die Deutschen ihren Haushaltsabfall fleißig trennen.
Dank Mülltrennung und Recycling ist das Aufkommen an Restmüll in Deutschland binnen von fünf Jahren insgesamt um 0,6 Millionen Tonnen zurückgegangen.
Dank Mülltrennung und Recycling ist das Aufkommen an Restmüll in Deutschland binnen von fünf Jahren insgesamt um 0,6 Millionen Tonnen zurückgegangen.

Die Deutschen produzieren immer weniger reinen Müll. Vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes zufolge hat sich das Aufkommen an Haushaltsabfällen in Deutschland 2012 um 0,5 Millionen Tonnen verringert. Wie das Statistikamt ermittelte, summierten sich die Abfälle deutscher Privathaushalte insgesamt auf 36,7 Millionen Tonnen (2011: 37,2 Mio. Tonnen). Umgerechnet auf die Bevölkerung bedeutet das, dass jeder Deutsche 2012 im Durchschnitt 456 Kilogramm an Haushaltsabfall produziert hat. Im Vorjahr waren es noch 463 Kilogramm je Bundesbürger gewesen.

Der größte Teil des Abfallaufkommens in deutschen Privathaushalten waren getrennt gesammelte Abfälle. Sie machten mit einem Volumen von insgesamt rund 21 Millionen Tonnen etwa 58 Prozent des Haushaltsabfalls aus. 11,9 Millionen Tonnen davon waren Wertstoffe, vor allem Papier, gemischte Verpackungen und Glas, die zur Wiederverwertung in die Wertstoffrückgewinnung gingen, weitere 9,1 Millionen Tonnen waren Bioabfall. Im Durchschnitt sammelte 2012 nach Auskunft der Statistikbehörde jeder Bundesbürger 72 Kilogramm Papier und Pappe, 32 Kilo gemischte Verpackungen, 24 Kilo Glas und 113 Kilo Bioabfall. Daneben fielen 13,2 Millionen Tonnen Hausmüll an, was einem Anteil am gesamten Abfallaufkommen von 36 Prozent und einem Restmüll-Aufkommen von 164 Kilogramm je Bundesbürger entspricht. Weitere 2,4 Millionen Tonnen und damit sechs Prozent des Abfallaufkommens war Sperrmüll. Hiervon entsorgte jeder Deutsche 2012 im Durchschnitt 29 Kilogramm.

Nach Auskunft der Statistikbehörde ist der Rückgang des Volumens an Haushaltsabfällen in erster Linie auf eine Abnahme des Aufkommens an Restmüll zurückzuführen. Hiervon fielen 2012 rund 0,4 Millionen Tonnen weniger als im Vorjahr an. Das ist ein Rückgang gegenüber 2011 um drei Prozent. Dem Statistikamt zufolge nimmt der in deutschen Privathaushalten erzeugte Restmüll schon seit Jahren ab: 2008 betrug das Restmüllaufkommen in Deutschland noch 13,8 Millionen Tonnen. Zwar lag die Menge der getrennt gesammelten Wertstoffe 2012 knapp 0,1 Millionen Tonnen und damit etwa ein Prozent unter dem Vorjahresniveau, dem Statistikamt aber höher als in den Jahren 2008 bis 2010. „Aus diesen Entwicklungen ist der Trend zur Ausweitung der Getrenntsammlung von Wertstoffen und zu einer Verringerung des Restmülls zu erkennen“, so die Behörde. Das Aufkommen an Bioabfällen und Sperrmüll blieb 2012 dagegen im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant.

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