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News, 11.07.2012
Insolvenzstatistik April
Weniger Firmen und - Verbraucherinsolvenzen
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist im April nach einem Anstieg im Vormonat wieder leicht auf Jahressicht gesunken. Einen besonders starken Rückgang meldeten die Amtsgerichte zudem erneut bei den Verbraucherinsolvenzen.
Auch das laufende Gesamtjahr betrachtet bleibt die Zahl der Unternehmensinsolvenzen rückläufig.
Auch das laufende Gesamtjahr betrachtet bleibt die Zahl der Unternehmensinsolvenzen rückläufig.
Angaben des Statistischen Bundesamtes zufolge mussten im April in Deutschland 2.573 Unternehmen Insolvenz anmelden. Das waren 0,5 Prozent weniger Unternehmensinsolvenzen als im April 2011. Im März war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen noch auf Jahressicht um 1,7 Prozent gestiegen, das zweite Mal in diesem Jahr (Januar: +0,7%). Bis Anfang dieses Jahres hatten die Gerichte seit September 2010 durchgängig einen Rückgang der Firmenpleiten gegenüber dem Vorjahresmonat registriert. Noch hoffnungsvoller stimmt jedoch die Lage an der Verbraucher-Insolvenzfront. Hier verzeichneten die Amtsgerichte mit 7.679 registrierten Fällen sogar einen Rückgang binnen Jahresfrist um 4,8 Prozent. Im März hatte die Zahl der Insolvenzen von Verbrauchern den Vorjahresstand - nach einem leichten Anstieg im Februar (+0,4%) - sogar um 5,8 Prozent unterschritten. Die Gesamtzahl der Insolvenzen – inklusive Nachlässen und Insolvenzen anderer privater Schuldner wie etwa ehemals Selbstständigen – lag dem Statistikamt zufolge 4,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Amtsgerichte im April auf 11,5 Milliarden Euro und damit gut viermal höher als April 2011. Im Vorjahresmonat hatten sich die offenen Forderungen lediglich auf 2,7 Milliarden Euro belaufen. Grund für den starken Anstieg der Forderungssumme bei gleichzeitigem Rückgang der Zahl der Unternehmensinsolvenzen sei dem Statistikamt zufolge, dass im April 2012 mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz anmelden mussten als im Jahr zuvor.

Die Insolvenzbilanz seit Anfang dieses Jahres indes bleibt weiter positiv. So fiel die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Zeitraum Januar bis April nach Auskunft der Statistiker mit 10.056 Fällen um 0,6 Prozent geringer aus als im entsprechenden Vergleichszeitraum 2011. Die Verbraucherinsolvenzen verringerten sich im selben Zeitraum sogar um 3,3 Prozent (33.105 Fälle), die Gesamtzahl der Insolvenzen immerhin um 2,9 Prozent (51.574 Fälle).
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